Subaru Viziv: Studie eines Diesel-Hybrid

Premiere auf IAA

Diesel-Hybrid-Studie Subaru Viziv
Der Subaru Viziv wird auf der IAA gezeigt. © Subaru

Auf der IAA zeigt Allradspezialist Subaru den Viziv. Das Diesel-Hybrid-Crossover beschreitet dabei mit seiner Konstruktion einen Sonderweg.

Der japanische Hersteller Subaru geht gerne technische Sonderwege. Auf der IAA im September stellen die Japaner eine Studie eines Diesel-Hybrid-Crossovers vor, die Verbrenner und E-Motor auf neue Art kombiniert.

Subaru koppelt bei dem zuvor schon auf dem Genfer Salon 2013 gezeigten „Viziv“ drei Elektromotoren mit einem 2,0-Liter-Turbodiesel in Boxerbauweise. Der Verbrenner unter der Motorhaube ist mit einem Elektromotor verblockt, zwei weitere Elektromotoren sitzen an der Hinterachse. Durch die autonom angetriebenen Hinterräder entfällt bei der Allrad-Crossover die Kardanwelle, damit konnten die Entwickler die große Batterie tief in die Mitte des Fahrzeugs integrieren.

Subaru sorgt für Platz im Innenraum

Das sorgt zum einen für mehr Platz im Innenraum, zum anderen für einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt. Dank Plug-in-Technik können die Akkus auch an der Steckdose aufgeladen werden, was die Reichweite im rein elektrischen Betrieb erhöht.

Bisher haben die Selbstzünder in Japan eher ein Schmuddel-Image, Hybride sind dagegen verbreitet. Andere Hersteller haben bereits Diesel-Hybride im Portfolio: zum Beispiel der DS5 von Citroen oder der 3008 von Peugeot. Volvo hat mit dem V60 Plug-in-Hybrid ebenfalls einen Diesel-Hybrid im Programm. Franzosen und Schweden nutzen jedoch jeweils lediglich einen Elektromotor – Subaru verdreifacht die Zahl. (SP-X)