Subaru setzt BRZ unter Druck

Schwestermodell vom Toyota GT86

Subaru setzt BRZ unter Druck
Subaru hat beim BRZ besonders am Fahrverhalten gefeilt. © Subaru

Subaru poliert den BRZ zum neuen Modelljahr auf. Neben optischen Änderungen wurde vor allem das Fahrverhalten des Rennwagens mit Boxer-Motor optimiert.

Der BRZ von Subaru startet ins Modelljahr 2017 mit zahlreichen Neuerungen. Bereits optisch fallen einige Änderungen ins Auge, wie etwa die neuen Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Auch bei den Nebelscheinwerfern und Rückleuchten kommt jetzt LED-Technik zum Einsatz.

Ebenfalls neue Akzente setzen eine überarbeitete Frontschürze, neue Leichtmetallräder und ein Heckspoiler, der nicht mehr direkt auf der Kofferraumkante platziert ist, sondern sich von dieser mit kleinen Füßen abhebt.

Heckflügel sorgt für höheren Anpressdruck

Neben dem höheren Anpressdruck an der Hinterachse aufgrund des neuen Heckflügels sollen außerdem geänderte Federraten und Stoßdämpfer zusammen mit einem verstärkten hinteren Stabilisator für ein dynamisch optimiertes Fahrverhalten sorgen. Für den Schleuderschutz VDC bietet Subaru künftig vier Vorwahlmöglichkeiten.

Der Track-Modus soll dezentes Übersteuern bei Kurvenfahrten erlauben. Alternativ lassen sich bei der Antriebsversion mit manuellem Schaltgetriebe die Assistenzsysteme sogar deaktivieren. Motorseitig bleibt es beim Zweiliter-Boxer, der unverändert 147 KW/200 PS und 205 Newtonmeter Drehmoment wahlweise über das Handschaltgetriebe oder eine Sechsstufenautomatik allein an die Hinterachse abgibt.

Neue Ausstattungsvariante für den Subaru BRZ

Wie bisher bietet Subaru den BRZ, dessen Schwestermodell GT86 von Toyota bereits im Frühjahr 2016 überarbeitet vorgestellt wurde, in der Ausstattung Sport an, die um ein neues Audiosystem mit 6,2-Zoll-Touchsreen aufgewertet wurde. Die Entertainment-Einheit ermöglicht die Einbindung von Smartphones und umfasst eine Bluetooth-Freisprechanlage. Das Audiosystem kann auch über Tasten an dem griffiger gestalteten Lenkrad bedient werden. Schließlich hat Subaru das Anzeigenarsenal im Kombiinstrument um ein 4,2-Zoll-Display erweitert. Neben Bordcomputerinformationen kann dieser Längs- und Querbeschleunigungswerte sowie eine Stoppuhr anzeigen.

Zusätzlich zur Ausstattung Sport kommt die Version Sport+ neu ins Programm, die als herausragendes Detail noch Sportsitze mit Leder-/Alcantara-Bezügen bietet. Für die Basisversion Sport in Kombination mit dem Handschalter wurde der Preis um 900 auf 32.400 Euro angehoben, die Ausstattung Sport+ kostet in der gleichen Getriebevariante 34.400 Euro. (AG/SP-X)

Vorheriger ArtikelVW Atlas trägt die Last des Dieselskandals
Nächster ArtikelSkoda ohne Sorgen in die Zukunft
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

Keine Beiträge vorhanden