Spritpreise klettern im März auf Höchststand

Teuerster Monat des Jahres

Freie Tankstellen fördern den Wettbewerb. © dpa

Im März mussten die Autofahrer für ihre Kraftstoffkosten mal wieder tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Diesel und Super E10 stiegen im Vergleich zum Vormonat deutlich.

Laut der monatlichen Marktauswertung des ADAC kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,357 Euro, das sind 3,2 Cent mehr als im Februar. Dagegen stieg der Preis für Diesel gegenüber dem Vormonat nur um 1,2 Cent auf 1,265 Euro.


Am günstigsten konnten Autofahrer nach den Aufzeichnungen des Verkehrsclubs Super E10 am 6. März tanken. Ein Liter der günstigsten Benzinsorte kostete an diesem Tag im bundesweiten Mittel 1,338 Euro. Im Gegensatz dazu wurden am teuersten Tanktag, dem 29. März, 1,393 Euro je Liter Super fällig. Diesel hatte sein Preishoch am 10. März mit 1,273 Euro und den niedrigsten Stand (1,251 Euro) am letzten Tag des Monats.

Teuerste Monat des Jahres

Damit ist der März sowohl hinsichtlich seiner Durchschnittspreise als auch seiner Höchststände bei beiden Kraftstoffsorten der bislang teuerste Monat dieses Jahres. Hauptgrund für die gestiegenen Preise ist der nach wie vor hohe Rohölpreis. Ein Barrel der Sorte Brent kostet unverändert rund 66 Dollar.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt ganz nebenbei auch noch den Wettbewerb zwischen den Anbietern.

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