Anstieg bei Spritpreisen setzt sich fort

Super E10 0,3 Cent teurer

Anstieg bei Spritpreisen setzt sich fort
Die Spritpreise schwanken deutlich zwischen den Tageszeiten. © dpa

Woche für Woche das gleiche Spiel: Die Spritpreise steigen. Benzin und Diesel haben sich erneut deutlich verteuert.

Wie aus der aktuellen Auswertung des ADAC hervorgeht, ist der Liter Super E10 im bundesweiten Vergleich zur Vorwoche um 0,3 Cent auf 1,566 Euro gestiegen. Noch höher fiel der Preisanstieg für die Fahrer eines Dieselfahrzeugs aus. Sie mussten pro Liter fast 1,40 Euro zahlen. Das entspricht gegenüber der Vorwoche einem Anstieg von 0,4 Cent exakt 1,398 Euro.


Ein Grund für den Anstieg der Benzinpreise ist auch im gestiegenen Rohölpreis zu sehen. So verteuerte sich im Vergleich zur vergangenen Woche ein Barrel der Sorte Brent auf 74 US-Dollar. Das sind zwei Dollar mehr als zuvor.

Auf Uhrzeiten achten

Der Automobilclub empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern vor der Fahrt an die Tankstelle die Uhrzeiten zu beachten. So zeigen die Auswertung des ADAC, dass Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer sich daran hält und auch die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen.

Autofahrer sollten insbesondere auch darauf achten, die Preise bei freien Tankstellen zu beobachte. Denn hier tankt man in der Regel günstiger als bei Markentankstellen.
Auch können Autofahrer durch einen umsichtigen Fahrstil den Verbrauch ihres Fahrzeugs verringern, sodass sie später den nächsten Tankstopp einlegen müssen. Aufgrund der zuletzt gestiegenen Spritpreise hatte es seitens der Politik die Forderung gegeben, Bürgerinnen und Bürger ab einem Preis von zwei Euro zu entlasten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte hier Entlastungen bei der Steuer- oder Pendlerpauschale ins Spiel gebracht.

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