Skoda startet mit Bestwert ins neue Jahr

Octavia im Minus

Der Kodiaq avanciert zu Skodas neuem Hoffnungsträger
Der Kodiaq avanciert zu Skodas neuem Hoffnungsträger © Skoda

Skoda ist mit einem neuen Absatzrekord ins neue Jahr gestartet. Das Schwächeln des unternehmenseigenen Bestsellers glichen die drei Kronprinzen mehr als aus.

Skoda hat einen Start nach Maß ins neue Jahr hingelegt. Nachdem die tschechische VW-Tochter mit 1.127.700 weltweit verkauften Fahrzeugen 2016 zum dritten Mal in Folge die Millionengrenze überschritten hatte, deutet der Jahresauftakt auf einen vierten neuen Bestwert hin. So lieferte Skoda im Januar 93.800 Fahrzeuge aus, was einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Januar 2016 entspricht – oder 2200 mehr verkaufte Autos.

„Skoda ist gut ins neue Jahr gestartet. Unsere Auslieferungen bleiben weltweit auf hohem Niveau“, sagt Vertriebsvorstand Werner Eichhorn. „Mit unserer aktuellen Modelpalette und den kommenden Produktneuheiten sind wir bestens aufgestellt. Insbesondere der neue Kodiaq wird weitere Impulse für die Marke setzen. Unser neues SUV-Modell wird ab Ende Februar sukzessive auf den internationalen Märkten eingeführt“, so Werner Eichhorn weiter.

Skoda Superb holt kräftig auf

Neben dem neuen Kodiaq wird am 4. März auch der aufgefrischte Octavia in den Schaufenstern stehen. Der unternehmenseigene Bestseller schwächelte im Januar indes. 37.400 Neuzulassungen bedeuten einen Rückgang von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Grund: es findet gerade der Modellwechsel statt.

Dagegen konnten die Kronprinzen Rapid, Fabia und Superb zum Teil zweistellig zulegen. Der Rapid landete mit einem Plus von 5,9 Prozent bei 17.700 Verkäufen, der Fabia legte um 8,2 Prozent auf 15.700 verkaufte Einheiten zu. Gleich um 37,2 Prozent steigerte sich der Superb. Das Flaggschiff wurde 13.500 Mal neu zugelassen.

In Europa konnte die VW-Tochter in allen Regionen das Ergebnis steigern. Dagegen verzeichnete Skoda in China einen Rückgang über 4,2 Prozent. Doch die bei insgesamt 30.000 Einheiten zum Vorjahr fehlenden 1400 Autos wurden in den anderen Regionen mehr als ausgeglichen. (AG/TF)