Skoda Vision iV: Blick in die Zukunft

Der Skoda Vision iV © Skoda

Skoda gibt mit dem Vision iV einen Ausblick aufs Elektrozeitalter der Marke. Gezeigt wird das Konzeptfahrzeug der Tschechen Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon.

Damit zeigt die VW-Tochter, wie sie sich den Weg in die Elektromobilität vorstellt. Bislang hat der Autobauer aus Mlada Boleslav noch kein eigenes Elektroauto im Angebot. Den Anfang machen wird das Flaggschiff Superb, das einen Plug-in-Hybrid mit einer Reichweite von 70 Kilometern erhalten soll. Danach folgt Ende des Jahres der Kleinstwagen Citigo als reines E-Fahrzeug mit einer Reichweite von 300 Kilometer.


Auf den nun zu sehenden Skizzen steht der Vision iV auf 22 Zoll großen und aerodynamisch optimierten Rädern Kräftig ausgestellte Kotflügel und eine coupehafte Dachlinie verleihen der Studie einen athletischen Auftritt.

E-Citigo kommt Ende des Jahres

Auf den Skizzen verfügt der Vision iV statt über klassische Außenspiegel über Kameras. Aufgrund ihrer aerodynamischen Form ermöglichen sie einige Kilometer mehr Reichweite. Optional bietet derzeit beispielsweise Audi den e-tron mit Kameras statt klassischen Außenspiegeln an.

Nach dem Citigo wird Skoda ab 2020 die ersten reinen Elektroautos auf den Markt bringen, die auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des VW-Konzern basieren. Das erste auf dem MEB basierende Elektroauto wird Anfang 2020 der VW I.D. sein. Skoda wird in den kommenden vier Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro in alternative Antriebe und neue Mobilitätsdienstleistungen investieren. Bis Ende 2022 will Skoda seinen Kunden über zehn elektrifizierte Modelle anbieten.