Skoda Roomster entdeckt Tiefe des Raums

Erweiterung der Modellpalette

Der Skoda Roomster feierte Weltpremiere © dpa

Skoda erweitert seine Baureihe mit dem Roomster. Das neue Auto bringt alles mit, die Erfolgsgeschichte des tschechischen Autobauers fortzuschreiben.

Von Frank Mertens

Detlef Wittig kann entspannt in die Zukunft blicken. Unter seiner Führung vermeldet die zum VW-Konzern gehörende tschechische Automarke Skoda ein ums andere Mal neue Rekordzahlen. Im zurückliegenden Jahr konnte das Unternehmen mit seinen drei Modellreihen Fabia, Octavia und Superb 492.111 Autos absetzen. Das entspricht im Vergleich zu 2004 einer Steigerung von neun Prozent.

Ab Juli im Handel

Doch das ist Wittig nicht genug. Er setzt auf weiteres Wachstum. Und dazu beitragen soll eine vierte Baureihe - der Roomster. Seine Weltpremiere feiert das 4,20 Meter lange Auto auf dem Autosalon in Genf. Seine Markteinführung ist für Juli dieses Jahres vorgesehen. Dann wird der Roomster, der zum Verkaufsstart mit drei Benzin- und drei Dieselmotoren (47 bis 77 kW) erhältlich sein wird, zu Preisen ab 12.990 Euro bei den Händlern stehen.

Der Roomster bringt dabei neben seinem attraktiven Preis vor allem ein hohes Maß an Flexibilität mit. Ein Aspekt, der nicht nur für junge Familien eine immer wichtigere Rolle spielt. So bietet der Roomster ein ansprechendes Raumkonzept: Aus dem Fünfsitzer kann ohne Mühe ein Viersitzer gemacht werden. Die Sitze sind einzeln klapp- und auch demontierbar, dadurch kann man sich hinten noch mehr Platz schaffen - beispielsweise zum Transport eines Fahrrades. Die Rücksitzbank ist zudem in Längs- und Querrichtung verschiebbar. Je nach Position bietet der Kofferraum ein Volumen von 450 bis 530 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank werden es sogar 1780 Liter. Der Roomster ermöglicht bei einem Eigengewicht von 1150 Kilogramm eine Zuladung von 515 Kilogramm.

Leicht erhöhte Sitze

Wie Chefdesigner Thomas Ingenlath am Dienstag sagte, habe man bei der Konzeption des Roomster größtmöglichen Wert auf einen hohen Nutzwert gelegt - nicht nur für Fahrer und Beifahrer, sondern auch für die Passagiere im Fond. So sitzen die Mitfahrer im Fond nicht nur ausgesprochen bequem, sondern auch leicht erhöht. Genauer gesagt: Die Sitze sind 4,6 Zentimeter höher.

«In Verbindung mit den großen hinteren Fenstern sorgt das für ein außergewöhnliches Fahrerlebnis», so Ingenlath. Entscheidenden Anteil daran dürfte auch das Panoramadach haben, das den Innenraum noch großzügiger wirken lässt.