Skoda Kamiq: Höchstwertung beim EuroNCAP

Das ansehnliche Heck des Skoda Kamiq. © Skoda

Der Skoda Kamiq hat beim EuroNCAP die Höchstwerung von fünf Sternen erzielt. Besonders gut schnitt das City-SUV beim Schutz erwachsener Passagiere ab.

Der Skoda Kamiq ist nach dem Kodiaq und dem Karoq das dritte SUV im Angebot des tschechischen Autobauers. Der Kamiq ist zugleich das erste City-SUV in der Modellpalette der Tschechen. Wie der Skoda Scala basiert auch der Kamiq auf der MQB-AO-Plattform des Konzerns,


„Die aktive und passive Sicherheit unserer Fahrzeuge hat für uns höchste Priorität. Dass mit dem Kamiq auch unser neuestes Modell die Höchstwertung von fünf Sternen im Euro NCAP-Crashtest erzielt hat, verdeutlicht unseren hohen Anspruch an die Sicherheit unserer Fahrzeuge“, sagte Skoda-Entwicklungsvorstand Christian Strube.

Nach Angaben des Herstellers überzeugte der Kamiq die Prüfer vor allem bei der Sicherheit für die erwachsenen Passagiere und beim Schutz der Radfahrer. So erzielte das City-SUV 96 Prozent der maximal erreichbaren Punkte beim Schutz erwachsener Personen im Innenraum. Damit würde der Kamiq zu den besten Fahrzeugen in der Geschichte des EuroNCAP zählen, so Skoda. Noch besser schnitt das SUV dank seiner serienmäßigen Frontradarassistenten mit City-Notbremsfunktion und vorausschauendem Fußgänger- und Radfahrerschutz beim Schutz der Zweiradfahrer ab, wo er die volle Punktzahl erzielte.

Neun Airbags im Innenraum

Die Passagiere im Kamiq werden insgesamt von bis zu neun Airbags vor den Folgen eines Unfalls geschützt. Optional gibt es zudem auch einen Fahrer-Knieairbag sowie Seitenairbags hinten. Zu den Sicherheitsfeatures zählen im Kamiq der optionale proaktive Insassenschutz und eine Vielzahl von Assistenzsystemen. Serie ist beispielsweise ein  Spurhalteassistent. Zudem gibt es einen optionalen Side Assist, der vor von hinten kommenden Fahrzeugen im toten Winkel warnt. Für diese Assistenten erhielt Für die Wirksamkeit dieser Assistenzsysteme erhielt der Kamiq 3,5 von maximal vier möglichen Punkten.

Der Skoda Kamiq kommt am 21. September auf den Markt. Für das kleinste der drei SUVs müssen die Kunden selbstbewusste 17.950 Euro zahlen. Dafür bekommt der Käufer den 1.0 TSI mit einem 95 PS starken Dreizylindermotor und manuellem Fünfganggetriebe

Mit dem Kamiq wollen die Tschechen ihren Absatz auf dem deutschen Markt deutlich nach oben bringen. Derzeit entfallen auf den Karoq und den Kodiaq rund ein Drittel der Verkäufe, wie Deutschland-Vertriebschef Stefan N. Quary sagt. „Mit dem Kamiq wird sich das weiter erhöhen. Quary geht davon aus, dass man mit dem neuen SUV-Modell der Anteil am Gesamtabsatz auf „um die 36 Prozent steigern kann“.

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