Neuer Skoda Fabia: Weg vom Biedermeier-Image

Premiere auf Autosalon Paris

Der neue Skoda Fabia.
Der neue Skoda Fabia. © Skoda

Der Skoda Fabia ist in die Jahre gekommen – auch was das Design betrifft. Der Nachfolger des Kleinwagens wirkt in der neuen Generation frischer und vor allem sportlicher.

Weg vom Retro-Styling der Vorgänger-Version, hin zu mehr Sportlichkeit: Der neue Skoda Fabia war bisher schon praktisch und sparsam, in der neuen, dritten Generation soll er nun auch stylisch und sportlich werden. Neue Bilder zeigen den auf dem Pariser Autosalon (4. Bis 19. Oktober) debütierenden Kleinwagens flacher, breiter und mit scharfen Kanten modelliert. Der Innenraum erinnert an das wertige Cockpit des Konzernbruders Polo.

Weg vom schlichtgrauen Hartplastik und Knöpfchenvielzahl, hin zu Klavierlack-Akzenten und Touchscreen mit der aktuellen Mirror-Link-Technologie, mit der Smartphone-Funktionen über das Auto bedient werden können. Entsprechend dem aktuellen Trend kann der Fabia sowohl innen als auch außen individualisiert werden, zum Beispiel mit Dach, Felgen und Außenspiegel in einer Kontrastfarbe. Auch für die Innenraumgestaltung soll es zahlreiche Varianten geben.

Formensprache des Vision C aufgegriffen

Mit der neuen Gestaltung wirkt der Fünftürer erwachsener als sein eher rundlicher Vorgänger. Der Fabia greift als erstes neues Modell die Formensprache der vielbeachteten Designstudie „Skoda Vision C“ vom Genfer Automobilsalon im Frühjahr auf. Zum Beispiel bei der stärker konturierten Motorhaube oder der nah aneinander gerückten Elemente Grill und Scheinwerfer. Auch in der klaren horizontalen Gliederung des Hecks kann man die Formen der Studie wiederfinden.

Neben dem neuen Design hat sich in der dritten Generation auch technisch einiges getan: 65 Kilogramm weniger Gewicht soll zusammen mit effizienteren Motoren zu 17 Prozent weniger Verbrauch führen. Unter der Haube stecken Drei- oder Vierzylinder, die bislang nicht im Fabia angeboten wurden. Sparsamster Motor ist der 1,4-Liter-Diesel mit 55 kW/75 PS, der in der Green-Line-Ausführung nur 3,1 Liter verbrauchen soll (82 g CO2/km). Diverse Extras aus den Regalen des VW-Konzerns sind zudem künftig gegen Aufpreis erhältlich. (SP-X)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.