Skoda liefert 2019 weltweit weniger Autos aus

Die neue "Sportline"-Variante verschafft dem Skoda Karoq einen dynamischen Auftritt. © Skoda

Skoda musste das Vorjahr mit einem leichten Rückgang bei den Auslieferungen beenden. Mit 1,24 Millionen Fahrzeugen lag die VW-Tochter 0,9 Prozent unter dem Ergebnis des Jahres 2018.

Der Grund für den leichten Rückgang bei den Auslieferungen liegt in der rückläufigen Entwicklung des Pkw-Gesamtmarktes in China. Wie die VW-Tochter am Firmensitz in Mlada Boleslav mitteilte, lagen die Auslieferungen in China im Vorjahr mit 282.000 Fahrzeugen 17,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.


Dafür konnte Skoda im Rest der Welt seine Auslieferungen steigern. So konnte die Marke in Russland im vergangenen Jahr den Absatz auf 88.600 Fahrzeuge steigern, was einem Zuwachs von 8,8 Prozent zu 2018 entspricht. In Westeuropa kommt SKODA im Jahr 2019 auf 520.500 ausgelieferte Fahrzeuge, ein Plus von 7 Prozent. Im Einzelmonat Dezember stiegen die Auslieferungen sogar um 23 Prozent auf 42.200 Fahrzeuge.

Über 208.000 Fahrzeuge in Deutschland abgesetzt

In dem zweitstärksten Einzelmarkt Deutschland lag die Zahl der Neuzulassungen nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 2019 bei über 208.000 Fahrzeugen, ein Plus von 5,7 Prozent. Skoda ist damit erneut erfolgreichster Importeur. Zweistellig zulegen konnte die Marke in Frankreich (37.200 Fahrzeuge/+ 16,2 Prozent), in der Schweiz (22.600/+27,5 Prozent), in den Niederlanden (19.200/+12,8 Prozent) und in Dänemark (15.600/+14,6 Prozent).

„Die schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und daraus resultierende Unsicherheiten auf den Weltmärkten haben uns in 2019 vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Doch auch in diesem unruhigen Fahrwasser bleibt Skdoa stabil auf Kurs“, sagte Skoda-Chef Bernhard Maier.

In diesem Jahr beginnt für die Marke aus Mlada Boleslav der Weg in die Elektromobilität. So bringen die Tschechen neben dem rein elektrischen Kleinstwagen Skoda Citigo iV auch das Flaggschiff Superb iV auf den Markt, der mit einem Plug-in.Hybrid unterwegs ist. Zusätzlichen Absatzschwung soll in diesem Jahr der neue Skoda Octavia bringen. Er bleibt selbst im Jahr des Modellwechsels mit 363.700 Einheiten das erfolgreichste Modell im Portfolio.

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