Skodas Azubis schlagen mit Atero wieder zu

Kompaktes Coupé

Skodas Azubis haben den Rapid Spaceback in den Atero verwandelt
Skodas Azubis haben den Rapid Spaceback in den Atero verwandelt © Skoda

Auch in diesem Jahr haben die Azubis von Skoda ein attraktives Einzelstück gefertigt. Der Auftritt des kompakten Coupés Atero auf Basis des Rapid Spaceback wird von einer sehr leistungsstarken Audioanlage akustisch untermalt.

Nach dem Kompakt-Cabrio Citijet und dem Pick-up Funstar haben Skodas Azubi im Stammwerk Mlada Boleslav nun ein kompaktes Coupé gebaut. Wie bei den beiden Einzelstücken zuvor ist der Atero als Motivationsstütze für die angehenden Mitarbeiter gedacht, trotzdem ist der Zweitürer auf Basis des Kompaktmodells Rapid Spaceback komplett fahrfähig.

Von der Basis unterscheidet sich das sportliche Derivat unter anderem durch schrägere C-Säulen, ein geneigtes Dach und eine stimmig ansteigende Fensterkante. Für den Antrieb sorgt ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 92 kW/125 PS, für Showeffekte gelochte Bremsscheiben und ein Heckspoiler. Akustisch untermalt wird der Auftritt von einer 1800 Watt starken Audioanlage.

Skoda Atero ohne Aussicht auf Serienfertigung

Im vergangenen Jahr hatten die Azubis mit dem Showcar Funstar den Kleinwagen Fabia zum Lifestyle-Pick-up umgebaut. Ein Jahr zuvor wurde aus dem Kleinstwagen Citigo ein Open-Air-Flitzer für die Innenstadt. Aussichten auf eine Serienfertigung hat keines der Modelle.

Immerhin: Gerüchteweise plant Skoda tatsächlich zwei coupéartige Autos – einen besonders schnittige viertürige Variante des Octavia und ein dynamisch gestalteten Ableger des kommenden Mittelklasse-SUV Kodiaq. Als Vorbild dienen Modelle wie VW CC und Mercedes CLA beziehungsweise BMW X4 und Co. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.