Skoda wächst so stark wie nie im Februar

Absatzplus von 14,3 Prozent

Der neue Skoda Fabia. Foto: Skoda
Das Facelift des neuen Skoda Fabia. © Skoda

Die VW-Tochter Skoda bewegt sich unverändert in der Erfolgsspur. Der tschechische Autobauer konnte im Februar seine weltweiten Auslieferungen um über 14 Prozent steigern.

Insgesamt konnte die Marke 92.800 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs von 14,3 Prozent. Für den tschechischen Autobauer ist dies zugleich der beste Februar der 123-jährigen Geschichte, wie das Unternehmen am Montag am Firmensitz in Mlada Boleslav mitteilte.


Besonders starke Zuwächse erzielte die Marke dabei in Russland mit 5.900 Fahrzeugen (+38,6 Prozent) und in China mit 19.600 (30,6 Prozent) an Kunden ausgelieferten Modellen. Deutlich zulegen konnte die Marke prozentual mit über 79 Prozent (2200 Fahrzeuge) in der Türkei. Auf dem deutschen Markt konnte Skoda seinen Absatz mit 14.800 Fahrzeugen um 17,7 Prozent steigern.

Starke Nachfrage nach Skoda Karoq und Kodiaq

„Die Nachfrage nach dem Skoda Karoq und dem Kodiaq steigt weiter, damit ist unsere junge SUV-Palette eine tragende Säule unseres Erfolges“, sagte Skoda-Vertriebsvorstand Alain Favey. Er erwartet auch für die kommenden Monate steigende Absatzzahlen: „Unsere neuen, attraktiven Modelle werden uns zusätzliche Wachstumsimpulse geben, mit ihnen stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.“ Auf dem Genfer Autosalon hat Skoda neben dem neuen Fabia auch das Topmodell Laurin & Klement des Kodiaq gezeigt. Zu den Highlights auf dem Messestand gehörte insbesondere aber die Studie Vision X, einem mit einem Benzin-, Elektro- und CNG-Antrieb ausgestattetem SUVs.

Entwicklungs-Vostand Christian Strube. Foto: Skoda
Skoda-Entwicklungsvorstand Christian Strube mit der Studie Vision X. Foto: Skoda

Beliebtestes Modell der Tschechen bleibt mit weitem Vorsprung der Octavia. Von seinem Kompaktmodell wurden im Vormonat 31.800 Fahrzeuge abgesetzt, ein Plus von knapp über elf Prozent. Dahinter folgt der Fabia (16.400/-1,9 Prozent) vor dem Rapid (14.500/-3,2 Prozent) und dem Flaggschiff Superb (11.300/+3,2 Prozent). Vom Kodiaq wurden 10.200 Fahrzeuge abgesetzt und vom Karoq 4700 Fahrzeuge. Vom Kleinstwagen Citigo, der nur in Europa abgesetzt wird, wurden 2600 Fahrzeuge (+10,6 Prozent) verkauft. Den Citigo wird es im kommenden Jahr übrigens auch als reine Elektroversion mit einer Reichweite von 300 Kilometer geben.

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