China-Absatz geht bei Skoda zurück

VW-Tochter im Juli stabil

Der Absatz des Skoda Superb ging zurück.
Der Absatz des Skoda Superb ging zurück. © Skoda

Die VW-Tochter Skoda hat unter der Kaufzurückhaltung in China zu leiden. Im Vormonat ging der Absatz dort um fast 13 Prozent zurück. Weltweit liegen die Verkaufszahlen auf Vorjahresniveau.

Der tschechische Autobauer Skoda konnte den Juli trotz eines Absatzrückganges in China auf Vorjahresniveau beenden. Wie das Unternehmen wurden im Vormonat weltweit 82.800 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das entspricht exakt dem Ergebnis aus dem Juli 2014.

Die VW-Tochter hat wie auch die Konzernmutter derzeit vor allem unter der Kaufzurückhaltung in China zu leiden. Auf dem für die Marke wichtigsten Einzelmarkt setzte Skoda im Juli nur noch 18.400 Fahrzeuge ab. Das ist ein Rückgang von 12,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat. Daneben musste Skoda auch deutliche Rückgänge in Russland hinnehmen. Hier sank der Absatz im Juli mit 4200 Fahrzeugen um fast 41 Prozent.

Auf Niveau des Vorjahres

„Trotz der schwierigen Marktsituationen in Russland und in China hat Skoda im Juli das hohe Verkaufsergebnis des Vorjahresmonats erreicht. In West- und Zentraleuropa konnten wir deutlich wachsen und damit die rückläufigen Trends in anderen Regionen ausgleichen“, Skoda-Vertriebsvorstand Werner Eichhorn.

In West-Europa konnten die Tschechen mit 35.800 Einheiten um 7,3 Prozent wachsen. Hier kam vor allem der Fabia mit einem Plus von fast 55 Prozent und der Superb (Limousine) mit einem Zuwachs von 102 Prozent bei den Kunden gut an. In Deutschland konnte die VW-Tochter mit 13.000 Einheiten ein Absatzplus von 8,8 Prozent verzeichnen.

Aufwärts geht es für Skoda unter anderem auch auf dem Heimatmarkt Tschechien (7700 Einheiten/+38,8 Prozent). Immer beliebter wird Skoda auch in der Türkei, wo mit 1800 Fahrzeugen ein Wachstum von über 71 Prozent erzielt wurde. Weltweit beliebtestes Modell im Juli war der Octavia mit 34.200 Einheiten (+15,5 Prozent) vor dem Fabia (17.900 Einheiten/ +44,3 Prozent) und dem Rapid, der angesichts des Modellwechsels mit 13.800 Einheiten ein Minus von über 29 Prozent zu verzeichnen hatte. Dahinter folgen der Yeti (7900 Einheiten/- 3 Prozent). Das Flaggschiff Superb wurde weltweit im Juni 4900 mal abgesetzt, ein Rückgang von 35 Prozent. (AG/FM)