Shell Eco-Marathon: So weit der Kraftstoff reicht

Neue Streckenrekorde

Shell Eco-Marathon: So weit der Kraftstoff reicht
Ein Solar- Fahrzeug aus der Türkei © dpa

3000 Schüler und Studenten haben den diesjährigen Shell Eco-Marathon bestritten. Das beste deutsche Team bei den batteriebetriebenen Fahrzeugen hatte auf dem Lausitzring ein Heimspiel.

Mit einigen neuen Streckenrekorden ist der 27. Shell Eco-Marathon am Euro-Speedway Lausitz in Brandenburg zu Ende gegangen. Dabei wetteiferten 3000 Schüler und Studenten aus Europa und Afrika darum, mit umgerechnet einem Liter Kraftstoff möglichst weit zu kommen. Von den mehr als 200 Teams stammen 25 aus Deutschland. Gestartet wurde in unterschiedlichen Kategorien.

Nächster Marathon in Rotterdam

In der Kategorie der straßentauglichen Fahrzeuge "Urban Concept" fuhr das Team "protron" der Fachhochschule Trier beachtliche 233 Kilometer pro Kilowattstunde (km/kWh) und erzielte unter den Fahrzeugen mit Batterieantrieb in dieser Kategorie das beste Ergebnis. In der neuen Kategorie für Elektromobilität erreichte das Team mecc-sun der Polytechnischen Universität Mailand mit 1108 km/kWh mit seinem Solarfahrzeug eine neue Bestleistung. Das Ecoteam der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule kam mit 853,8 km/kWh auf den zweiten Platz.

Bei den Brennstoffzellenfahrzeugen kam das Team La Joliverie der Polytechnischen Universität Nantes mit einer Strecke von 590,2 km/kWh auf den ersten Platz. Rang zwei sicherte sich mit einer Strecke von 408,8 km/kWh sich das Team der Hochschule Offenburg, die ihren "Schluckspecht" mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle antreiben. Statt über einen Akku bezieht der Schlucksprecht die Energie direkt aus der Brennstoffzelle und damit ohne Zwischenspeicher. Bei den batteriebetriebenen Fahrzeugen verwies die TU Graz mit 842,5 km/kWh die Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Bestes deutsches Team mit 456,1 km/kWh wurde hier die Hochschule Lausitz auf Rang vier.

Der nächste und damit 28. Shell Eco-Marathon findet im kommenden Jahr in der Innenstadt von Rotterdam in den Niederlanden statt. mid

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