Bizarre Vision vom Rolls-Royce der Zukunft

Schön sieht anders aus

So schaut die Vision Next 100 bei Rolls-Royce aus.
So schaut die Vision Next 100 bei Rolls-Royce aus. © Rolls-Royce

BMW blickt im Jahr seines 100-jährigen Bestehens in die Zukunft des Automobils. Wer futuristisch ist, darf sich bekanntlich etwas trauen. Doch gefallen müssen einem solche Visionen ja nicht.

Ein Rolls-Royce soll auch in Zukunft als solcher erkennbar sein und seinen Kunden ein Höchstmaß an Distinguiertheit bieten können. Wohl deshalb hat die BMW-Tochter ihre Zukunftsvision Next 100, die einen Rolls-Royce für das Jahr 2040 zeigt, in einer äußerst bizarren doch mit hohem Wiedererkennungswert gesegneten Außenhaut gesteckt.

Bizarr wirkt jedenfalls die Front dieser sich weit jenseits aller Serienbauambitionen bewegenden Studie. Der freischwebende, illuminierte Kühlergrill wirkt wie die mächtigen Schneidezähne eines Nagetiers, während die vorderen Kotflügel den Klauen eines Faultiers ähneln, welches zudem aus bösen Roboteraugen schaut. Bizarr muten auch die halbverkleideten 28-Zoll-Räder an, dank derer der 5,9 Meter lange Karosseriekorpus zu schweben scheint. Diesen Eindruck soll der mit einem vorausschauenden Fahrwerk gesegnete Luxusschlitten übrigens auch den Insassen beim Fahren bieten.

Natürlich elektrisch unterwegs

Immerhin rollt der Wagen noch auf konventionellen Rädern, die allerdings elektrisch angetrieben werden. V12-Maschinen, die das böse Benzin verfeuern, wird es im Jahr 2040 nach Ansicht von Rolls-Royce nicht mehr geben. Und natürlich kann der auch 103EX genannte Zukunfts-Brite autonom fahren, so dass „Fahrer“ und „Beifahrer“ den besonderen Luxus der Fahrgastkabine in vollen Zügen genießen können.

Bereits der Einstieg ins Auto stimmt die Fahrgäste auf ein erhabenes Erlebnis ein. So klappt das Dach nach oben, während sich die Seitentür nach hinten öffnet.

Rolls-Royce Next 100
So schaut der Rolls-Royce von hinten aus Rolls-Royce

Zugleich wird über Scheinwerfer eine Art roter Teppich vor das Einstiegsportal auf den Boden projiziert. Da der nicht näher spezifizierte E-Antrieb an der Hinterachse Platz findet, ist im eigentlich klassischen Motorraum Platz für Gepäck, welches seitlich eingeladen wird.

Der Innenraum empfängt seine Gäste mit einem besonders viel Behaglichkeit versprühenden Kanapee, während ein Großteil der Fahrgastzelle großflächig mit Holzapplikationen getafelt ist. Ein Lenkrad braucht der 103EX selbstredend nicht mehr, denn der Chauffeur James ist ja bereits eingebaut. Dort, wo sich normalerweise ein Armaturenbrett befindet, macht sich ein riesiger OLED-Bildschirm breit, auf dem sich alle denkbaren Inhalte und Informationen anzeigen lassen. (SP-X)