Rolls-Royce Ghost: Mit Sternschnuppen am Dachhimmel

Der Rolls-Royce Ghost will etwas dezenter in Generation 2 auftreten. © Rolls-Royce

Der britische Autobauer Rolls-Royce hat den neuen Ghost enthüllt. Die Luxuslimousine setzt bei der zweiten Generation auf einen dezenteren Auftritt.

Mit «Einstiegsmodell» eher unzureichend beschrieben, ist auch das kleinste Auto der Briten in der neuen, um rund neun Zentimeter gewachsenen Version 5,55 Meter lang. Der Preis dürfte über jenen knapp 290.000 Euro liegen, die Rolls-Royce aktuell für den Viertürer aufruft.


Zwar ist auch der neue Ghost auf Anhieb als Rolls-Royce zu erkennen, doch reklamieren die Briten unter dem Stichwort «Post-Opulenz» einen etwas dezenteren Auftritt. Die Linienführung haben die Designer deshalb ein wenig leichter gestaltet. Aber das Format ist sogar noch einmal gewachsen, und der Ghost geht nicht nur in die Länge, sondern zudem drei Zentimeter in die Breite. Und falls jemand den ikonenhaften Grill unter der legendären Kühlerfigur übersehen sollte, lässt ihm nun eine LED-Leiste buchstäblich ein Licht aufgehen.

Im Innenraum keine Zurückhaltung

Innen ist es mit der vermeintlichen Zurückhaltung dann gar vollends vorbei: Durch die erstmals auch elektrisch öffnenden Türen besteigt man eine Luxuslounge, die dem großen Bruder Phantom in nichts nachsteht: Bis zu 20 Kuhhäute werden laut Hersteller pro Ghost auf den knapp 400 Interieur-Paneelen und Polstern verarbeitet.

Und nachdem es der LED-Sternenhimmel bei den Briten mittlerweile zum Markenzeichen gebracht hat, gehen sie nun den nächsten Schritt: Über den Köpfen der Passagiere flimmern jetzt bisweilen auch Sternschnuppen, und in der Konsole vor dem Beifahrern erstrahlen nun rund um den Ghost-Schriftzug weitere 850 LED-Sterne.

Sportliche Beschleunigung

Der Innenraum des Rolls-Royce Ghost – natürlich ausgesprochen luxuriös. Foto: Rolls-Royce

Ein besonders aufwendiges Fahrwerk mit neuartigen Federungskomponenten und einer dank Kamera vorausschauenden Dämpfung sorgt Rolls-Royce zufolge für ein Fahrgefühl wie im Flug. Der V12 unter der Haube ist für das nötige Tempo verantwortlich. Aus 6,75 Litern Hubraum schöpft dieser 571 PS und kommt laut Werk auf ein maximales Drehmoment von 850 Nm.

So soll der Ghost damit aus dem Stand in 4,8 Sekunden Tempo 100 erreichen. Und das obwohl das Autos trotz einer komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie knapp 2,5 Tonnen auf die Waage bringt. Bei 250 Sachen wird abgeriegelt. Eine Allradlenkung soll den Ghost zudem extrem wendig machen. Den Verbrauch gibt Rolls-Royce mit 15,2 Litern an (347 g/km CO2). (dpa)

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