Feucht-kühle Mit-Fahrt im Renault Twizy

Elektrisch durch die Hauptstadt

Einen Parkplatz findet man für den Renault Twizy immer.
Einen Parkplatz findet man für den Renault Twizy immer. © AG/Flehmer

In Berlin sind die Temperaturen über Nacht gesunken, dazu gibt es Regen. Das Team der Autogazette musste sich für die Fahrt im Renault Twizy wärmer anziehen.

Neue Erfahrungen auf der Fahrt durch die Hauptstadt im rein elektrisch betriebenen Renault Twizy. Über Nacht sanken die Temperaturen und der Regen setzte ein. So musste Autogazette-Praktikant Stephan Nübel vor Beginn der Fahrt erst einmal seinen Rücksitz mit einem Handtuch trocken reiben, eher er hinter dem Fahrersitz Platz nehmen konnte.

Wenig Platz auf dem Rücksitz des Renault Twizy

Die Tour gestaltet sich als Sozius nicht gerade bequem. Die kleine Plastiksitzschale fördert direkten Kontakt zu den Unwegsamkeiten des Berliner Asphalts, sodass der Schüler froh ist, nach knapp einer halben Stunde dem Zweisitzer entsteigen zu können, weil sich aufgrund des fehlenden Kofferraums gleich zwei Taschen auf seinem Schoß befinden.

Tja, Praktikantenleben ist kein Herrenleben. Er nimmt es trotzdem sportlich. "Eigentlich ist das Gerät cool, der Rücksitz könnte bequemer sein, der Regen fällt durch die offenen Fenster und der Fahrtwind bläst einem bei 80 km/h ins Gesicht, aber dann ist man wenigstens wacher."

Frische Brise im Renault Twizy

Autogazette-Praktikant Stephan Nübel im Renault Twizy
Autogazette-Praktikant Stephan Nübel vor Fahrtbeginn noch optimistisch AG/Flehmer

Auf die Fensterscheiben der Türen wurde beim Twizy aus Gründen der Gewichtsreduzierung verzichtet, um mit dem 18 PS starken Fahrzeug mehr Reichweite zu erzielen. Doch Regen und Wind sorgen in den nördlichen Gefilden schon für eine gewisse Abkühlung. Eine Heizung fehlt, würde aufgrund der offenen Fenster auch nichts bringen. Somit steht Ende August schon fest, dass der Twizy spätestens zum Ende des Herbstes - je nach Temperaturen-Lage - in den Winterschlaf geschickt wird. Bis dahin hilft warme Kleidung und der spezielle Beinschutz aus der Aufpreisliste für 129 Euro für Fahrer und Beifahrer.

Immerhin hat der junge Mann nach der Ankunft keinen weiten Fußweg mehr zu absolvieren, das das lediglich 1,24 Meter breite Elektromobil auch quer in die Parklücke passt – und so viel Platz ist jeden Tag vor dem Bürogebäude zu finden. Und das Entsteigen macht Freude, verfügt der Twizy doch über hippe Flügeltüren, die allerdings auch noch einmal 590 Euro extra kosten. (AG/TF)

Wird fortgesetzt