Renault Initiale als Zündung des neuen Espace

Abschied vom konventionellen Van

Renault-Chef Carlos Ghosn (vorn) und Chef-Designer Laurens van den Acker mit dem Renault Initiale.
Renault-Chef Ghosn (v.) und Chef-Designer van den Acker zeigen den Initiale. © dpa

Renault hat auf der IAA die Premiere der Studie Initiale gefeiert. Das Konzeptfahrzeug könnte schon im kommenden Jahr als Serienversion des neuen Espace vom Band laufen.

Der neue Espace von Renault soll lang, luxuriös, geräumig und modern werden. Diesen Eindruck vermittelt die Studie Initiale Paris, die der französische Hersteller auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (Publikumstage 14. bis 22. September) enthüllt hat.

Renault Initiale in Richtung Cross-Over

Die nächste Generation der Großraumlimousine nimmt mit ihren großen Rädern, den betonten Radläufen und der erhöhten Bodenfreiheit Abschied vom konventionellen Van. «Das Auto entwickelt sich zum Cross-Over und nimmt Anleihen bei einem Geländewagen», sagte Renault-Designchef Laurens van den Acker.

Wer durch die gegenläufig angeschlagenen Türen der 4,85 Meter langen Studie blickt, schaut auf ein futuristisches Cockpit, vier beinahe schwebende Schalensitze in den ersten beiden Reihen und ein Loungesofa in der dritten Reihe. Unter dem Blech ist die Studie vergleichsweise konventionell gestrickt: Sie fährt laut Renault mit einem weiterentwickelten Vierzylinder-Diesel, der auf etwa 118 kW/160 PS kommt und mit einer sechsstufigen Doppelkupplungsautomatik kombiniert wird. Gegenüber Dieseln mit vergleichbarer Leistung soll der Motor dank Formel-1-Technologien wie etwa der hohlen Kolben etwa 25 Prozent weniger verbrauchen.

Renault Initiale von Paris inspiriert

Zwar stellt Designchef van den Acker die Serienversion des neuen Espace schon für 2014 in Aussicht und will an der Form bis dahin nicht mehr viel ändern. Doch die vielen von der Design- und Modemetropole Paris inspirierten Details werden es wohl kaum in die Produktion schaffen. Allein um den Stadtplan der Metropole ins Aluminiumdach zu fräsen, haben die Designer drei Wochen gebraucht. (dpa/tmn)