Neuwagen kosten durchschnittlich 32.850 Euro

Elektroautos wurden günstiger

Der Automarkt in Deutschland war im März rückläufig. Foto: dpa
Der Automarkt in Deutschland musste im März Rückschläge hinnehmen. © dpa

Im fast abgelaufenen Jahr ist der durchschnittliche Listenpreis für Neuwagen gesunken. Nach einer Erhebung des Center Automotive Research gaben Kunden für ein Fahrzeug 32.850 Euro aus.

Preiswertere Elektroautos haben einer Studie zufolge den Preisanstieg auf dem deutschen Automarkt gedämpft. Im nahezu abgelaufenen Jahr haben private und gewerbliche Kunden Neuwagen mit einem durchschnittlichen Listenpreis von 32.850 Euro gewählt, wie das Car-Center der Universität Duisburg-Essen am Mittwoch berichtete. Das waren 1300 Euro oder 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wobei Sonderausstattungen nicht berücksichtigt wurden. Getragen wurde der Anstieg von der Preisentwicklung bei Diesel und Benzinern. Der durchschnittliche Listenpreis der gekauften Elektroautos sank hingegen.

Benziner und Diesel wurden bei Neuwagen teurer

Weiterhin beherrschen Benziner und Diesel mit einem Anteil von zusammen 97 Prozent den Gesamtmarkt. Bei beiden Antriebsarten stieg der Durchschnittslistenpreis der gewählten Autos um mehr als 6 Prozent, auch getrieben von der immer noch steigenden Beliebtheit der schweren SUV-Modelle, wie die Experten mitteilten.

Mit einem Durchschnittspreis von 40.620 Euro waren die Diesel-Autos im Schnitt deutlich teurer als die meist kleineren Benziner mit 27.360 Euro. Nur jeder fünfte neue Diesel wurde von Privatleuten zugelassen, so dass die steuerliche Subvention des Diesel-Kraftstoffs vor allem besser gestellten Firmenwagenfahrern zugutegekommen sei, kritisierte Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer.

Mit einem Durchschnitts-Listenpreis von 39.130 Euro (-3,9 Prozent) lagen Neuwagen mit Elektroantrieb noch unter dem Diesel-Wert. Das liegt allerdings wesentlich an dem deutlich höheren Anteil von Kleinwagen. Die höchsten Listenpreise wurden mit einem Durchschnittswert von 52.540 Euro (-7,9 Prozent) bei sogenannten Plug-In-Hybriden akzeptiert. Diese Doppelmotorisierung mit Elektro- und Verbrennerantrieb wird vor allem bei sehr großen und schweren Autos gewählt. (dpa)

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