Porsche auf dem Weg zum neuen Rekordjahr

Bestes erstes Quartal

Porsche auf dem Weg zum neuen Rekordjahr
Der Macan ist die derzeit erfolgreichste Porsche-Baureihe © Porsche

Porsche befindet sich nach den ersten drei Monaten auf dem Weg zu einem neuen Rekordjahr bei den Verkäufen. Doch gerade der Heimatmarkt bereitete den Managern der sportlichen VW-Tochter Sorgen.

Porsche befindet sich nach dem besten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte auf dem Weg zu neuen Jahres-Bestwerten. Um 9,4 Prozent bei 55.974 Verkäufen legte die Sportwagentochter von VW in den ersten drei Monaten zu.

Neben dem jüngsten Familienmitglied Macan sorgten vor allem die Verkäufe in China für das Wachstum. Der größte Einzelmarkt legte bei 16.409 Neuzulassungen gleich um 23,5 Prozent zu und sorgte damit fast im Alleingang für das Wachstum. Allerdings schränkte Detlev von Platen, dass begeisterte Kunden und sichere Arbeitsplätze für Porsche einen höheren Stellenwert einnehmen als Stückzahlen. "Rekordverkäufe allein sind nicht Gradmesser unseres Erfolgs", sagte der Vertriebsvorstand.

Macan Spitzenreiter vor Cayenne

Dabei konnte der Macan mit 21.576 Neuzulassungen um rund 20 Prozent zulegen. Der frühere interne Spitzenreiter Cayenne folgt mit 17.598 Verkäufen bei einem Plus von acht Prozent.

Auch die beiden Einstiegsmodelle Boxster und Cayman legte trotz des bevorstehenden Generations- und Namenswechsels um 23 und 27 Prozent zu. So wurde der Vorgänger des künftigen 718 Boxster 3029 Mal in Kundenhand übergeben, der 718 Cayman 2822 Mal ausgeliefert. Auf Vorjahresniveau bewegten sich die Verkäufe des 911, der 7711 neue Anhänger fand.

Heimatmarkt gleich zweistellig im Minus

Besonders in China boomt die Vorliebe für die Sport- und Geländewagen. Aber auch in den USA stieg das Volumen von 11.430 auf 12.238 Einheiten und 7,1 Prozent trotz des Verkaufsstopps der Diesel-Cayenne an.

Etwas zurückhaltender entwickelte sich das Wachstum in Europa bei insgesamt 17.821 und 2,3 Prozent. Hier machte die negative Entwicklung auf dem Heimatmarkt zu schaffen. So musste in Deutschland ein Minus von 14,7 Prozent bei 5994 Verkäufen hingenommen werden, was sich demnächst laut von Platen ändern soll. "Die Auftragseingänge in Deutschland stimmen uns allerdings optimistisch." (AG/TF)

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