Europas größtes Oldtimertreffen vor dem Start

Auf Schloss Dyk

Die Oldtimerfreunde treffen sich wieder auf Schloss Dyk © Schloss Dyk

Am kommenden Wochenende treffen sich Europas Oldtimer-Freunde auf Schloss Dyk. Die erwarteten 30.000 Besucher können sich auf wahre Schätzchen freuen.

Von Rudolf Böhm

Vom 6. bis 07.08.2011 findet, wie schon in den Vorjahren, das wohl größte Oldtimertreffen Europas in Jüchen, Kreis Neuss, statt. Wiederum gehen die Veranstalter von ca. 30.000 Besuchern aus. Da gilt es früh anzureisen um nicht allzu lange auf den Einlass warten zu müssen.

Hubraumstarke Klassiker

Ein besonderer Schwerpunkt werden historische Rennfahrzeuge sein, die ihr können auch jetzt noch auf der Rundstrecke unter Beweis stellen werden. Legendär sind da Mercedes Benz 300 SL, mit dem Fangio 1955 den zweiten Platz in den 1000 Meilen Brescia-Rom-Brescia belegte sowie einer der berühmten Mercedes-Benz Silberpfeile aus dem Jahre 1954.

Dazu gehören auch hubraumstarke Wagen aus den Jahren 1902 bis 1924 wie der Mercedes Simplex Kettenwagen von 1902, der Itala 40 aus dem Jahr 1907, De Dion Bouton von 1908 oder der Opel Rennwagen von 1914. 25 ausgewählte Klassiker sind auf der Schwarznusswiese zu besichtigen und letztlich werden über 5000 Oldtimer auf den Wiesen rund um das Schloss Dyk zu sehen sein.

Ermittlung der tatsächlichen Farbtöne

Besitzer eigener klassischer Fahrzeuge können einen Service besonderer Art in Anspruch nehmen. Am Miscanthus-Feld können sie den tatsächlichen Farbton ihres Fahrzeuges opto-elektronisch ermitteln lassen. Dies kann für Lackarbeiten zur Erhaltung oder Restaurierung von besonderer Bedeutung sein.

Mit drei Porsche 550 Spyder und einem Porsche 356 A, die alle an der Mille Miglia teilgenommen haben, wird "State of Art" aus den Niederlanden am Schloss zu sehen sein. Als "geheimnisumwittertes Projekt" aus der Vorkriegszeit wird der Porsche Typ 64 – auch VW-Porsche Typ 60 K10 oder "Porsche Versuchswagen Berlin-Rom" genannt, gezeigt.

Auch die sechste Durchführung der Classic Days verspricht ein Programm in dem jeder Liebhaber alter Fahrzeuge auf sein Kosten kommen soll. Jetzt sollte auch das Wetter mitspielen.

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.