Porsche steigert Umsatz und Gewinn

Vorlage der Quartalszahlen

Der Porsche Cayman kommt am 2. März 2013 auf den Markt.
Der Porsche Cayman steht bei den Käufern hoch im Kurs. © Porsche

Porsche hat einen glänzenden Start ins neue Jahr hingelegt. Der Sportwagenbauer konnte seinen Absatz, Umsatz und Gewinn im ersten Quartal deutlich steigern.

Die VW-Tochter Porsche konnte trotz der europäischen Absatzkrise erfolgreich ins neue Jahr starten. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, konnte der Umsatz im ersten Quartal des Jahres gleich um 8,3 Prozent auf 3,28 Milliarden Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis liegt mit 573 Millionen Euro um 8,5 Prozent über dem Wert des Vorjahres von 528 Millionen Euro.

Porsche peilt trotz der Investitionen für den Ausbau des Werkes Leipzig und der Entwicklung des neuen Geländewagen Macans und des Supersportwagens 918 Spyder ein Ergebnis auf dem Vorjahresniveau an, „denen noch keine entsprechenden Fahrzeugumsätze entgegenstehen. Diese werden erst ab dem kommenden Jahr mit dem Verkauf der neuen Modelle realisiert“, erklärte Finanzvorstand Lutz Meschke.

21 Prozent Absatzsteigerung

Der Absatz von Porsche wuchs in den ersten drei Monaten des Jahres weltweit um 21 Prozent auf 37.009 Fahrzeuge an. Dabei verbuchte die neue Boxster-Baureihe das prozentual größte Wachstum. Mit 4452 an Kunden ausgelieferten Fahrzeuge konnte ein Zuwachs von 157 Prozent erzielt werden.

Dabei entfielen allein auf den Roadster Boxster 3863 Fahrzeuge und auf den Cayman 589 Einheiten. Vom Porsche 911 wurden mit 7230 Fahrzeugen insgesamt 19 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Weiterhin die volumenstärkste Baureihe bleibt der Geländewagen Cayenne, für den sich weltweit 19.658 Kunden entschieden, ein Plus von 29 Prozent. Vom Porsche Panamera wurden 5669 Fahrzeuge abgesetzt, ein Minus von 25 Prozent, der sich kurz vor dem Modellwechsel befindet.

Von der Absatzkrise in Europa ist auch Porsche betroffen. Hier konnten außerhalb des Heimatmarktes mit 6703 Einheiten sieben Prozent weniger Einheiten abgesetzt werden als im Vorjahreszeitraum. Dafür steigerte Porsche die Auslieferungen in Deutschland um 23 Prozent auf 4795 Einheiten. Besonders stark legte der Sportwagenbauer in Nordamerika zu: Hier stieg der Absatz um 34 Prozent auf 10.324 Fahrzeuge an. (AG/FM)