Porsche 911 GT3 RS: Extremster Vertreter

Rennwagen in 3,3 Sekunden auf 100

Porsche 911 GT3 RS: Extremster Vertreter
Der Porsche 911 GT3 RS feierte Premiere in Genf © dpa

Mit dem 911 GT3 RS schickt Porsche den extremsten Vertreter auf die Straße und den Rennkurs. Selbst GT3-Fans müssen sich beim Preis noch einmal kräftig strecken.

Rennsporttechnik für die Straße verspricht Porsche mit dem neuen 911 GT3-RS. Die bislang extremste Version der 911er-Sportwagenfamilie feiert ihre Premiere auf dem Genfer Automobilsalon (Publikumstage: 5. bis 15. März) und kommt im Mai in den Handel, teilte der Hersteller im Vorfeld der Messe mit.

In Fahrt bringt den GT3-RS ein auf vier Liter aufgebohrter Sechszylinder-Saugmotor, dessen Leistung Porsche mit 368 kW/500 PS angibt. Mit bis zu 480 Newtonmetern und einem weiterentwickelten Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt er in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und binnen 10,9 Sekunden auf 200 Sachen. Die Höchstgeschwindigkeit wurde noch nicht genannt, wird aber deutlich über 300 km/h liegen.

Um solche Fahrleistungen zu erreichen, hat der Stuttgarter Autobauer das Gewicht reduziert und deshalb zum Beispiel die Hauben aus Karbon gebacken und das Dach aus Magnesium gefertigt. Das spart zehn Kilogramm gegenüber dem GT3. Und für eine perfekte Kurvenlage gibt es eine ausgefeilte Aerodynamik, ein neu abgestimmtes Fahrwerk mit strammeren Bremsen sowie die breiteste Serienbereifung aller 911-Varianten, teilt der Hersteller weiter mit.

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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