Opel kehrt mit drei Modellen nach Russland zunächst

Der neue Zafira Life. Foto: Opel
Opel verwandelt den Zafira Life in einen Kleinbus. © Opel

Opel wird noch in diesem Jahr auf den russischen Markt zurückkehren. Zunächst wird der Autobauer mit dem Grandland X, dem Zafira Life und dem Vivaro drei Modelle anbieten.

Zum Start im vierten Quartal werden 15 bis 20 Händler in den größten Städten des Landes Opel-Partner sein, wie der Rüsselsheimer Hersteller am Donnerstag mitteilte. Mittelfristig sollen es mehr als doppelt so viele werden.


Opel hatte sich unter dem vorherigen Mutterkonzern General Motors (GM) 2015 wegen einer Absatzkrise aus Russland zurückgezogen. PSA hat nun das Ziel ausgegeben, außerhalb von Europa in den nächsten Jahren deutlich mehr Autos zu verkaufen: Opel in Russland, Peugeot in Nordamerika und Citroën in Indien. Opel gehört seit August 2017 zum französischen PSA-Konzern (Peugeot/Citroën).

Weitere Exportmärkte sollen folgen

Bei den nun zum Start angeboten Fahrzeugen handelt es sich um den in Eisenach gefertigten Geländewagen Grandland X, sowie aus russischer Produktion der Großraum-Pkw Zafira Life und der Transporter Vivaro. Diese beiden Modelle werden für den lokalen Markt im PSA-Werk in Kaluga vom Band rollen.

„Die kräftige Steigerung unserer profitablen Exporte ist eine der zentralen Säulen unseres Strategieplans Pace“, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller. „Russland ist ein großer, strategisch wichtiger und attraktiver Markt mit viel Potenzial“, fügte Lohscheller hinzu. Dass man direkt mit einer eigenen lokalen Fertigung in den russischen Markt einsteigen könne, bezeichnete der Opel-Chef „Paradebeispiel dafür, wie wichtig die Zugehörigkeit zur Groupe PSA für Opel ist.“

Opel plant, dass bis Mitte des kommenden Jahrzehnts mehr als zehn Prozent des Verkaufsvolumens außerhalb Europas realisiert werden. Dazu würde die Präsenz in Asien, Afrika und Südamerika beitragen. Bis 2022 sollen mehr als 20 weitere Exportmärkte erschlossen werden. (FM/dpa)