Weniger Entwicklungskosten für neuen Opel Corsa

Erhebliche Synergieeffekte

Opel Corsa GSi. Foto: Opel
Der Opel Corsa GSi soll die GSi-Tradition bei den Rüsselsheimer fortsetzen. © Opel

Opel zieht erhebliche Kostenvorteile durch die gemeinsamen Plattformen mit der Mutter PSA. So sinken die Entwicklungskosten für den für das kommende Jahr geplanten Corsa um bis zu 50 Prozent.

Der Autobauer Opel zieht nach eigenen Angaben erhebliche Kostenvorteile aus dem Entwicklungsverbund mit der neuen Mutter PSA. Der für das kommende Jahr geplante Nachfolger des Kleinwagens Corsa werde im Vergleich zum Vorgänger für rund die Hälfte der Kosten entwickelt, berichtete das Unternehmen am Montag am Stammsitz Rüsselsheim.


Dank gemeinsamer Konzern-Plattformen werde man bei jedem neuen Modell zwischen 20 und 50 Prozent der Entwicklungskosten im Vergleich zum jeweiligen Vorgänger einsparen, erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. Das Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim werde im Konzern eine wichtige Rolle spielen und den markenspezifischen Charakter von Opel erhalten. In Rüsselsheim könnten weiterhin Fahrzeuge von Grund auf entworfen werden, erklärte Entwicklungschef Christian Müller.

Beschäftigungssicherung bis 2023

Peugeot-Mutter PSA hatte Opel im vergangenen August übernommen. Ende Mai haben sich Unternehmen und Arbeitnehmer auf eine umfassende Beschäftigungssicherung bis einschließlich Juli 2023 geeinigt. Gegen Lohnzugeständnisse der verbleibenden Beschäftigten sicherte Opel zu, den Stamm von bislang rund 19.000 Männern und Frauen nur um 3700 zu vermindern, sämtlich auf freiwilliger Basis über die verschiedenen Abfindungs- und Vorruhestandsprogramme.

Opel kündigte daraufhin Investitionen für die deutschen Standorte an. Die exakte Planung zur künftigen Auslastung liegt bislang nicht vor. (dpa)

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