Opel-Chef Lohscheller: Mokka-e ist bestell- und lieferbar

Opel-Chef Lohscheller: Mokka-e ist bestell- und lieferbar
Der Opel Mokka-e fährt über 300 Kilometer elektrisch. © Opel

Der Opel Mokka erweist sich für den Autobauer als Glücksfall. Die Bestelleingänge waren so gut, dass die E-Version bei einigen Versionen ausverkauft war. Doch der Hersteller hat nachgebessert.

Wie Opel-Chef Michael Lohscheller im Interview de Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte, hätte der Autobauer in der Produktion aber nachgebessert. Nachdem der Mokka-e in einigen Ausstattungslinien tatsächlich bis September ausverkauft war, hätte man die Produktionskapazitäten erhöht.


„Jeder Kunde, der jetzt einen Mokka-e bestellt, bekommt ihn noch dieses Jahr geliefert. Also: Das Auto ist bestell- und lieferbar, in allen Varianten. Damit haben wir die Weichen gestellt, dass der neue Mokka ein voller Erfolg wird“, sagte Lohscheller in dem Interview. Die Opel-Händler sind darüber bereits am Montag informiert worden, sagte ein Opel-Sprecher.

„Schlagen mit Mokka neues Kapitel auf“

Wie Lohscheller in dem Interview sagte, stelle die hohe Nachfrage und das Lob für den Mokka eine schöne Bestätigung dar. „Ich habe gerade einige Händler besucht, auch die waren regelrecht euphorisch. Wir schlagen mit dem Mokka ein neues Kapitel auf – ein ganz neues Design mit neuem Markengesicht, das Ganze im richtigen Segment der kompakten SUV. Und das vom ersten Tag an auch elektrisch“, sagte der Opel-Chef. „Für uns ist der Mokka ein Leuchtturm, eine Lokomotive für die ganze Marke. Und ein Symbol für unser neues Selbstbewusstsein.“

Opel-Chef Michael Lohscheller mit dem neuen Mokka. Foto: Opel

Wie der Manager sagte, würde den Kunden bei der Elektromobilität drei Dinge interessieren. Der Preis, die Reichweite und die Ladeinfrastruktur. Während die beiden erstgenannten Punkte dank der Kaufprämie der Bundesregierung und einer Range von 324 Kilometer nach dem Verbrauchszyklus WLTP gut gelöst seien, hapere es aber noch bei der Ladeinfrastruktur. „Die Leute müssen das gute Gefühl haben, unterwegs jederzeit laden zu können, das ist zentral. Wir brauchen mehr Stationen, zumal der Fahrzeugbestand dramatisch wächst“, forderte der Opel-Chef.

Beim Thema Ladeinfrastruktur ist Besserung in Sicht. So fördert die Bundesregierung nicht nur den Erwerb privater Wallboxen mit 900 Euro, sondern hat gerade auch ein Programm für den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf den Weg gebraucht. Es sind 1000 Schnellladestandorte geplant.

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