Opel im Oktober deutlich im Aufwind

Deutscher Automarkt im Plus

Der Opel Mokka kommt bei den Kunden an.
Der Opel Mokka kommt bei den Kunden an. © Opel

Der deutsche Automarkt konnte im Oktober leicht um über zwei Prozent zulegen. Deutlich zulegen konnte dabei der Autobauer Opel mit einem Zuwachs von 12,1 Prozent und Porsche mit 24,2 Prozent.

Der Autoabsatz in Deutschland kam im Oktober auf ein leichtes Wachstum. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag mitteilte, wurden im Vormonat insgesamt 265.441 Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von 2,3 Prozent. Nach den ersten zehn Monaten des Jahres befindet sich der Automarkt mit 2.482.460 Neuzulassungen aber um 5,2 Prozent im Minus.

Skoda stärkste Importmarke

Im Aufwärtstrend befindet sich im Oktober der Rüsselsheimer Autobauer Opel, der mit 17.670 Neuzulassungen auf ein Zulassungsplus von 12,1 Prozent kam. Von Januar bis Oktober setzte die GM-Tochter 174.930 Autos ab, ein Minus von 4,8 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von den deutschen Marken kam Porsche im Oktober mit 1809 Fahrzeuge auf ein Plus von 12,1 Prozent. Auch BMW (19.656 Einheiten/+3,1 Prozent) und Mercedes (24.404/+1,1 Prozent) liegen im Plus. Volkswagen kam im Vormonat auf dem Heimatmarkt mit 61.816 neu zugelassenen Fahrzeugen auf ein Plus von 1,9 Prozent. In den ersten zehn Monaten des Jahres setzten die Wolfsburger 532.454 Fahrzeuge ab, ein Minus von 7,5 Prozent.

Die stärksten Zuwachsraten bei den Importeuren hatte Mazda mit 56,1 Prozent (3218 Einheiten) gefolgt von Jaguar (320/+39,7 Prozent), Skoda (15.199/+36.9 Prozent), Jeep (716/34,3 Prozent) und die VW-Tochter Seat. Der spanische Autobauer verzeichnet im Vormonat mit 7622 Einheiten einen Zuwachs von 24,3 Prozent. Per Oktober konnte Seat 69.507 Fahrzeuge neu zulassen, ein Plus von 24,7 Prozent. Skoda ist mit einem Neuzulassungsanteil von 5,7 Prozent im Oktober zudem die stärkste Importmarke, gefolgt von Renault und Hyundai mit jeweils 3,2 Prozent. Auch nach zehn Monaten liegt die tschechische VW-Tochter mit 5,3 Prozent weit vor Hyundai mit 3,4 und Renault mit 3,3 Prozent. (AG/FM)