Opel kooperiert bei Ladelösungen mit Juice Technology

Juice Technology kooperiert bei Ladelösungen mit Opel. © Juice

Der Autobauer Opel kooperiert bei den Ladelösungen für seine elektrifizierten Modelle mit Juice Technology. Die Schweizer Unternehmen liefert eine mobile Ladestation.

Der so genannte Universal Charger basiert auf der mobilen 22-kW-Ladestation Juice Booster 2. Juice Technology bezeichnet den Juice Booster als „einzige normkonforme mobile Ladestation in ihrer Leistungsklasse“. Der Universal Charger bietet die gleichen Funktionen und Sicherheitsfeatures wie der Juice Booster 2 und ist mit diesem und seiner Vielzahl von Adaptern kompatibel, so der Hersteller.


„Der Auf- und Ausbau der Infrastruktur ist für die weitere Entwicklung der Elektromobilität essenziell. Um dies bestmöglich voranzutreiben ist die Zusammenarbeit zwischen Herstellern von Ladeinfrastruktur und der Automobilbranche so wichtig“, sagte Christoph Erni, Chef von Juice Technology. „Es freut mich deshalb ganz besonders, die Partnerschaft mit Opel bekannt zu geben. E-Autokäufer erhalten jetzt direkt Zugang zu einer Sorgenfrei-Laden-Lösung für zu Hause, für unterwegs und für öffentliche Ladestationen – und das in einem einzigen Gerät“, so Erni weiter.

Ladelösung ist bei Konfiguration bestellbar

Opel-Kunden, die einen Corsa-e oder einen Grandland X Hybrid4 bestellen, können den Universal Charger bei der Konfiguration mitbestellen. Das Universal Ladekabel für eine Leistung von bis zu 22 kW kostet 720 Euro und ermöglicht das Laden an einer Haushaltssteckdose, öffentliches Laden und an einer CEE16 Industriesteckdose. Der Universal Charger ermöglicht dank einer Vielzahl von Adaptern das Laden an weltweit jeder Haushaltssteckdose und verfügt unter anderem über einen Überhitzungsschutz für ältere Steckdosen.

Daneben ist der Universal Charger in der Lage, die Leistung automatisch zu erkennen und so immer für die optimale Ladung zu sorgen. Eine Überlastung von Steckdosen sei damit ausgeschlossen, preist Juice Technology seine Ladelösung an.

Eine unzureichende Ladeinfrastruktur zählt derzeit nach wie vor zu einem der Hemmnisse für den Markthochlauf der Elektromobilität. Im vergangenen Jahr gab es nach einer Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fast 24.000 Ladepunkte, ein Zuwachs von über 50 Prozent zu 2018. Nach dem Masterplan Ladeinfrastruktur der Bundesregierung soll es bis 2030 bereits eine Million Ladepunkte geben.