Opel bietet bis 2021 acht elektrifizierte Modelle

Der Opel Grandland X Hybrid4 und der Corsa-e. © Opel

Opel hat bereits den Corsa-e und den Grandland X elektrifiziert. Bis zum Jahr 2021 sollen dem Kunden insgesamt acht E-Modelle zur Verfügung stehen.

Damit treibt der Rüsselsheimer Autobauer seine Elektrifizierungsoffensive weiter voran, nachdem man in diesem Jahr bereits den Corsa-e präsentiert hat. Der Kleinwagen der Rüsselsheimer basiert auf der CPM-Plattform des PSA-Konzerns und bringt es mit seiner 50 kWh starken Batterie auf eine Leistung von 136 PS. Die Reichweite liegt bei 320 Kilometer nach dem neuen Verbrauchszyklus WLTP. Der Marktstart des ab sofort für einen Preis von rund 30.000 Euro bestellbaren Corsa-e ist im Frühjahr kommenden Jahres.


„Wir werden bis 2024 unsere gesamte Produktpalette elektrifizieren. Nachdem wir dieses Jahr mit Corsa-e und Grandland X Plug-in-Hybrid den Anfang gemacht haben, werden schon sehr bald weitere Modelle folgen“, sagt Opel CEO Michael Lohscheller.

Vivaro und Mokka X folgen

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte und damit seine bisherigen Aussagen erneuerte, wird im kommenden Jahr die batterie-elektrische Variante des Transporters Vivaro sowie die E-Version des Mokka X-Nachfolgers das Opel-Portfolio ergänzen. Ein Jahr danach kommen ab 2021 zudem elektrische Varianten von Combo Cargo und Combo Life sowie der elektrische Familien-Van Zafira Life hinzu. Eine elektrifizierte Version der nächsten Generation des Kompaktklassikers Astra rundet die E-Palette weiter ab.

„Mit diesem Produktportfolio werden wir hervorragend aufgestellt sein, um die ambitionierten zukünftigen Emissionsziele in Europa zu erfüllen“, erklärt Opel-Chef Lohscheller. „Die Elektromobilität ist dabei ein unverzichtbarer Baustein. Aber auch unsere hochmodernen und effizienten Verbrennungsmotoren sowie die Forschung an dem Thema Brennstoffzelle im Rüsselsheimer Kompetenzzentrum werden einen wichtigen Beitrag leisten, unser Unternehmen nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen.“

Die Elektrifizierung der Antriebspalette ist für alle Hersteller enorm wichtig, weil sie ab 2021 die strengen CO2-Grenzwerte der EU von 95 g/km erfüllen müssen. Wird dieser Grenzwert verpasst, kommen auf die Hersteller Strafzahlungen zu. Da E-Autos aber erst ab dem kommenden Jahr auf die Flottenziele angerechnet werden, schickt das Gros der Hersteller seine neuen E-Autos erst ab dem kommenden Jahr auf den Markt.