Opel plant neues Einstiegsmodell

Unter dem Adam

Bisher ist der Adam der kleinste Opel-Vertreter.
Bisher ist der Adam der kleinste Opel-Vertreter. © AG/Flehmer

Opel will mit einem preisgünstigen Modell weitere Marktanteile hinzugewinnen. Der Kleinstwagen soll auch die Lücke nach dem Chevrolet-Ausstieg schließen.

Im Kampf um Marktanteile in Europa will der Autobauer Opel künftig auch mit besonders günstigen Kleinwagen punkten. Zwar plant der Hersteller «kein Billigmodell á la Dacia», wie dpa am Montag aus Führungskreisen erfuhr: «Sondern ein neues Einstiegsmodell unterhalb von 10.000 Euro - mit dem auch ehemalige Chevrolet-Kunden an die Marke gebunden werden sollen.» Ein Opel-Sprecher wollte Produktpläne nicht kommentieren.

Neumann: «Billig- und Einstiegssegment sehr interessant»

Zuvor hatte Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann die Renault-Billigmarke Dacia in der «Financial Times» gelobt. Zwar sei General Motors definitiv nicht Dacia: «Aber dieses ganze Billig- und Einstiegssegment ist sehr interessant. Wir schauen uns das sehr genau an.»

Schon Anfang Juni hatte Neumann vor Journalisten gesagt, er könne sich ein Auto unterhalb des Modells Adam sehr gut vorstellen: «Insbesondere nach dem Ausstieg von Chevrolet, die sehr kleine und preisgünstige Autos haben.» Mit neuen Modellen und Motoren peilt Opel spätestens 2016 die Gewinnschwelle an. Spätestens 2022 solle Ford als Nummer 2 in Europa überholt werden. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.