Kissling-Team gewinnt Auftakt zum Opel Astra OPC Cup

Vier-Stunden-Rennen

Auftakt bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.
Auftakt bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. © Opel

Den Auftakt des neu gegründeten Opel Astra OPC Cup hat ein Trio aus NRW und Baden-Württemberg für sich entschieden. Bei der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring profitierte das Team auch von strategischen Fehlern der Konkurrenz.

Ulli Packeisen (Wuppertal), Hubert Nacken (Steißlingen) und Ralf Goral (Moers) vom Team Kissling haben den Auftakt des Opel Astra OPC Cups gewonnen. Beim dem Auftaktrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring stand das Trio nach dem Vier-Stunden-Rennen ganz oben auf dem Treppchen. "Der Astra OPC ist ein tolles Auto, Kompliment an Opel und die Kissling-Mannschaft. Es ist einfach super, dass wir den Auftakt für uns entscheiden konnten", sagte Packeisen. Mit der eigenen Cup-Serie ist Opel nach Jahren der Abstinenz in den Motorsport zurückgekehrt. Von den 20 gemeldeten Teams nahmen 18 am Rennen teil.

Opel Astra OPC Cup-Saison endet beim Münsterlandpokal

Das Trio aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg verwies Wolf Silvester (Nürnberg) und Mario Merten (Kelberg) mit der Startnummer 350 auf den zweiten Rang. Das Trio musste kurz vor dem Ende noch einmal an die Box heranfahren und hatte im Ziel einen Rückstand von 16,792 Sekunden. "Leider war unsere Strategie im Rennen nicht optimal", so Merten, "dadurch kamen unsere Konkurrenten wieder ran und konnten uns schlussendlich kurz vor Ende des Rennens noch überholen."

Den letzten Podiumsplatz nach einem packenden Rennen mit vielen Führungswechseln sicherten sich die Berliner Jannik Olivo und Elmar Jurek. Die Rundenbestzeit im Zeittraining erzielten Michael Funke (Breuberg), Hendrik Still (Niederzissen) und Rodney Forbes (Mühlheim). Sie benötigten für die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife 9:42,313 Minuten.

Der zweite Lauf findet am 27. April beim 55. ADAC ACAS H&R-Cup statt. Insgesamt neun Wertungsläufe finden statt. Die Saison endet am 26.10 beim 38. DMV Münsterlandpokal. (AG/TF)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.