«Der Opel Ampera hat etwas vom Batmobil»

Leser testen Elektroauto

«Der Opel Ampera hat etwas vom Batmobil»
Autogazette-Leser Udo Bourquin testete dern Opel Ampera. © Privat

Opel hat drei Lesern der Autogazette einen Opel Ampera für ein Wochenende zur Verfügung gestellt. Udo Bourquin aus Gustavsburg beeindruckte besonders die Hightech-Performance des Elektroautos.

Wehmut kam auf bei Udo Bourquin. Jedenfalls am vergangenen Montag, als der Opel Ampera wieder abgeholt wurde. «Ich fahre ansonsten einen elf Jahre alten VW Golf», sagt der 49-Jährige aus dem Rheinland-pfälzischen Gustavsburg in der Nähe von Mainz, «da kommt einem der Opel Ampera wie ein Hightech-Fahrzeug der Zukunft vor.»

Opel Ampera erzeugt Aufmerksamkeit

Ganz unrecht hat der Versicherungskaufmann nicht, ist doch der Antrieb des Amperas auf die Zukunft ausgerichtet. «Der Ampera fährt sich aber so etwas von leise», so Bourquin über die ersten rund 60 Kilometer, die rein elektrisch zurückgelegt wurden. «Wenn sich dieser Antrieb durchsetzen sollte, dann müssen sich auch die Fußgänger umstellen.» Opel hat dafür links vom Lenkrad einen Hebel mit einer relativ leisen Hupe nur für Fußgänger angebracht. «Diese brauchte ich aber nicht benutzen», sagt Bourquin.

Denn auf der anderen Seite erzeugte das Elektroauto trotz der stillen Fortbewegung viel Aufmerksamkeit. «Das Auto wird beachtet. Es haben sich sehr viele Verkehrsteilnehmer umgedreht», so der dreifache Familienvater, der den Ampera gleich bei der ersten Fahrt auf der Autobahn in Richtung Höchstgeschwindigkeit von abgeregelten 161 km/h brachte.

Probleme mit dem Aufladen des Opel Ampera

Autogazette-Leser Udo Bourquin testete dern Opel Ampera.
Udo Bourquin zeigt sich zufrieden mit dem Opel Ampera Privat

Doch die hohe Geschwindigkeit förderte bei dem Kaufmann gleich eine weitere Erkenntnis zutage. Der Ladezustand der Batterie ging mit dem Ansteigen der Geschwindigkeit rapide zurück. «An der Reichweite müsste gearbeitet werden», sagt Bourquin, der dann schnell auf den Benzinmotor zurückgreifen musste. Dieser fungiert als Generator und erzeugt Strom.

Fortan musste Bourquin mit dem so genannten Range Extender auskommen, denn er wohnt im zweiten Stock. «Da ist man mit dem Laden aufgeschmissen.» Stromtankstellen sind ihm in Gustavsburg nicht bekannt und der nächste Opel-Händler ist rund 20 Kilometer entfernt, da ist die Batterie dann schon fast wieder aufgebraucht, wenn er sich auf den Heimweg macht.

Begeistert war Bourquin von der Ausstattung im Innenraum. «Rückwärts mit der Kamera einparken war etwas gewöhnungsbedürftig, aber toll.» Und auch das Zischen, wenn der Startknopf gedrückt wird und das System seine Bereitschaft signalisiert, hat es dem Leser der Autogazette angetan. «Das war wie im Batmobil.» (AG/TF)

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