Opel Adam: Trendig und nachhaltig

Verringerung des CO2-Ausstoßes

Opel Adam hat 170 receyclebare Komponenten
Beim Opel Adam wird Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. © Opel

Opel setzt auf Nachhaltigkeit in der Produktion und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Beim Stadtflitzer Adam kommen 170 Komponenten aus recyceltem Kunststoff zum Einsatz.

Der Opel Adam kommt bei den Kunden an. Dem Rüsselsheimer Autobauer liegen für den trendigen Stadtflitzer europaweit bereits 62.000 Bestellungen vor. Doch der Adam ist nicht nur trendig, sondern auch nachhaltig. Denn bei der Produktion im Opel-Werk in Eisenach werden 170 Komponenten aus recyceltem Kunststoff verwendet, sodass die Umwelt geschont wird.

Denn die Kunststoffteile verursachen bei ihrer Fertigung im Vergleich zu einer Fabrikation mit Neuteilen einen um 30 Prozent geringeren CO2-Ausstoß, wie der Hersteller mitteilte. So könne das verwendete Granulat bei niedrigeren Temperaturen und mit weniger Druck erzeugt werden.

Führend bei Verwendung von Rezyklaten

Beim Opel Adam stamme beispielsweise der Rohstoff für die Scheinwerfergehäuse, die Stoßfängerbestigung oder den Wasserabweise zwischen Motorraum und Spritzwand aus recycelten Kunststoffen. Die Grundlage für das sortenreine Granulat bilden beispielsweise wiederverwertete Deckel oder Getränkeflaschen. "Aus diesen schwarzen Körnern entstehen dann unter anderem im Spritzgussverfahren Hightech-Komponenten. Denn die Rezyklate können in ihrer Materialbeschaffenheit sogar Neuware überlegen sein, da sie weniger zu Maß- und Formveränderungen neigen", so Opel. Beim Adam besteht beispielsweise auch das Saugrohr des Motors aus dem sogenannten Rezyklat.

Opel Adam
Verwendung von Recyklaten beim Opel Adam Opel

Opel sei nach eigenen Angaben derzeit branchenübergreifend führend bei der Entwicklung und Verwendung von Rezyklaten, die bei den Zulieferen hergestellt werden. "Wo es technisch sinnvoll ist, setzen wir auf recycelte Kunststoffe. Somit sparen wir Rohstoffe und Energie, belasten die Umwelt weniger – ohne den geringsten technischen Nachteil", sagte Entwicklungs-Vorstand Michael Ableson. Nach der Altfahrzeugrichtline der EU muss jedes neue Auto zu 85 Prozent wiederverwertbar sein. (AG)