Opel macht Adam für Rallye klar

Premiere auf Autosalon in Genf

Der Opel Adam R2 feiert Premiere in Genf.
Der Opel Adam R2 feiert Premiere in Genf. © Opel

Im vergangenen Jahr hat Opel den Adam als Motorsportversion vorgestellt. In diesem Jahr folgt die Rallye-Ausgabe des Kleinwagens.

Nach dem Adam "Cup" präpariert Opel den Kleinwagen für den Rallyesport. So zeigt der Hersteller aus Rüsselsheim auf dem Autosalon in Genf eine nach dem FIA-Rallye-Reglement R2 aufgebaute Studie, wie Opel mitteilte. Das Serienmodell wird noch in diesem Jahr erhältlich sein und ist in jedem nationalen Championat Europas einsetzbar.

Opel Adam R2 basiert auf Adam Cup

Das Rallyefahrzeug basiert auf der Adam Cupversion, mit der Opel im vergangenen Jahr die Rückkehr in den Motorsport publik machte. So erhielt der Adam R2 Unterstützung für die Karosserie aus dem Opel Performance Center (OPC). Dazu zählen Schnellverschlüsse an Motorhaube und Heckklappe sowie ein vorderer und hinterer Unterfahrschutz für die Unebenheiten der Rallyestrecke.

Angetrieben wird der R2 von einem rund 185 PS starken und 1,6Liter großen ECOTEC 16V-Benzinmotor mit variabler Nockenwellenverstellung. Etwa 190 Newtonmeter maximales Drehmoment stehen ebenso zur Verfügung wie ein mechanisches Sportdifferenzial mit Lamellensperre. Ein spezielles einstellbares Rennfahrwerk mit Asphalt- und Schotterspezifikation darf ebenso wenig fehlen wie ein hochwertiges Bremssystem und eine hydraulische "Fly-Off"-Handbremse.

Spezielle Rennserie von Opel und dem ADAC

Auch der Innenraum der Studie präsentiert sich schon recht seriennah. Neben einer integrierten Sicherheitsstruktur sind HANS-fähige Competition-Rennsitze von SPARCO sowie ein Cockpit mit LCD-Ganganzeige, Schaltlampe und MONIT-Tripcomputer mit an Bord. Die Kartenleselampe für den Beifahrer ist bereits installiert ebenso wie eine elektrisch auslösende Feuerlöschanlage.

Innerhalb des Rallye-Cups für Fahrer bis zu 27 Jahren, den Opel gemeinsam mit dem ADAC austrägt, steigt der Sieger in die R2-Klasse auf und wird in der Saison 2014 von beiden Veranstaltern gesondert unterstützt. (AG/TF)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.