Opel verkauft mehr als eine Million Autos

Positiver Jahresabschluss

Der Opel Mokka.
Der Opel Mokka sorgt für viele Bestellungen. © AG/Mertens

Opel und die Schwestermarke Vauxhall haben im Vorjahr in Europa mehr als eine Million Autos verkauft. Zugleich steigerten die Rüsselsheimer ihren Marktanteil.

In einem von der Absatzkrise geprägten Marktumfeld konnte der Rüsselsheimer Autobauer Opel mit seiner britischen Schwestmarke Vauxhall im Vorjahr 1,064 Millionen Fahrzeuge absetzen. Damit konnte die GM-Tochter ihren Platz als drittstärkste Pkw-Marke in Europa festigen.

Wie das Unternehmen zugleich mitteilte, konnte Opel erstmals seit 14 Jahren wieder beim Marktanteil leicht zulegen und beendete das Jahr 2013 mit 5,61 Prozent (Vorjahr 5,59 Prozent)

Meriva Segmentführer

"Vor allem unsere neuen Autos wie Adam, Cascada und Mokka haben dazu beigetragen, dass wir uns trotz des schwierigen Marktumfelds steigerten. So haben wir für den Adam bereits 62.000 und für den Mokka sogar 177.000 Bestellungen erhalten", sagte Opel-Vertriebsvorstand Peter Christian Küspert.

Opel konnte dabei seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahr in elf Ländern steigern. So erzielte der Hersteller auf dem Heimatmarkt Deutschland nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) einen Marktanteil von glatt sieben Prozent (Vorjahr 6,9 Prozent). Mit Blick auf die Modelle glänzte dabei insbesondere Mini-Van Meriva, der das meisterverkaufte Auto in seinem Segment war. Der Corsa, Astra und das Mittelklasse-Modell Insignia, der gerade erst einem Facelift unterzogen wurde, lagen in ihren Segmenten unter den Volumenherstellern jeweils auf dem zweiten Platz. (AG/FM)