Telematik-Dienste für Autofahrer immer interessanter

AXA-Verkehrssicherheitsreport

Viele Autohersteller bieten bereits ein Notruf-System an.
Viele Autohersteller bieten bereits ein Notruf-System an. © Daimler

So genannte Telematik-Dienste steigen laut dem AXA-Versicherungsreport in der Gunst der deutschen Autofahrer. Neben den Diensten sind auch Nachlässe bei der Versicherung möglich.

Telematik-Dienste werden bei den deutschen Autofahrern immer beliebter. Laut dem aktuellen AXA-Verkehrssicherheitsreport schätzen die 1000 befragten Personen besonders den Notruf und die Diebstahlsicherung wie auch die Tipps für ein sicheres Fahrverhalten. Das Thema Telematik ist eine der wichtigsten Entwicklungen in der Automobilbranche“, sagt Daniel Schulze Lammers, Leiter Kraftfahrtversicherungen bei AXA. „Als Versicherer sind wir hier gefordert, diese Entwicklungen zugunsten der Verkehrssicherheit einzusetzen.“

92 Prozent wollen einen Notruf

Auch wenn in Deutschland die Telematik-Dienste noch nicht weit verbreitet sind, wächst das Interesse. Für 92 Prozent der Befragten steht dabei das Absetzen eines Notrufs im Falle eines Unfalls, damit die Hilfe schneller an den Unfallort kommen kann, an erster Stelle. Dieser Notruf ist ab 2017 für alle Neuwagen verpflichtend.

89 Prozent unterstützen die Ortung des Autos im Fall eines Diebstahls. Vier Prozent weniger freuen sich über Dienste, die im Schadenfall bei der Beweissicherung helfen, wie die AXA mitteilte. 63 Prozent finden die Tipps für ein sicheres Fahrverhalten interessant, die zudem Beitragsnachlässe bei der Kfz-Versicherung nach sich ziehen könnten.

Für den Verkehrssicherheitsreport hatte das beauftragte Marktforschungsinstitut Forsa im Rahmen einer repräsentativen Studie 1000 deutsche Autofahrer ab 18 Jahren befragt. Die Telefoninterviews fanden zwischen dem 17. Juni und 1. Juli 2015 statt. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.