City-Notbremsassistent wird 2022 in EU Pflicht

Unfälle reduzieren

Der City-Notbremsassistent von Volvo. © Volvo

Der City-Notbremsassistent kann Unfälle vermeiden. Nun soll das Fahrassistenzsystem ab 2022 in Europa Pflicht werden.

Darauf haben sich die Mitglieder des „Weltforums für die Harmonisierung fahrzeugtechnischer Vorschriften“ der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) geeinigt.

Die Regelung soll für alle in der EU und Japan neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge gelten. Sie betrifft im Jahr rund 19 Millionen Fahrzeuge.

Verringerung von Unfällen

Die UNECE und die EU versprechen sich von der Pflicht zum Notbremsassistenten eine Reduktion der Unfallzahlen um bis zu 38 Prozent und rund 1000 weniger Verkehrstote pro Jahr. In Deutschland sind Notbremsassistenten bereits heute weit verbreitet, rund 38 Prozent aller verkauften Neuwagen haben sie an Bord.

Vor allem in den größeren Fahrzeugklassen ist der Helfer oft serienmäßig, für Kleinst- und Kleinwagen gibt es ihn gegen Aufpreis. In der Regel arbeitet die Technik mit Hilfe von Kameras, die Hindernisse auf der Fahrbahn erkennen und den Fahrer in einem ersten Schritt warnen. Bremst er nicht, verzögert das Auto selbst bis zum Stillstand, um Kollisionen ganz zu vermeiden oder wenigstens ihre Schwere abzumildern. (SP-X)

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