Nissan Qashqai: Erfolg von Anfang bis Ende

Seit 2007 auf dem Markt

Nissan Qashqai: Erfolg von Anfang bis Ende
Den Nissan Qashqai +2 gibt es nur noch als Gebrauchtwagen. © Nissan

Der Nissan Qashqai hat sich seit seinem Marktstart vor sieben Jahren als Bestseller erwiesen. Auch die gebrauchten Crossover liegen weit über dem Durchschnitt.

Das schafft sonst keiner: Der Nissan Qashqai ist das einzige Import-Auto, das in Deutschland sein Segment bei den Zulassungen anführt. Wobei das auch daran liegt, dass der VW Tiguan in der Rubrik der Geländewagen geführt wird, der Qashqai indes als SUV. Beliebt ist der japanische Crossover aber auf jeden Fall und darüber hinaus auch noch recht zuverlässig.

Nissan Qashqai mit Anfangsproblemen

Der «TÜV Report 2015» moniert in erster Linie Probleme am Fahrwerk. Federn, Achsen und Stoßdämpfer sorgen öfter für Ärger. Zudem verlieren die Aggregate laut der Zeitschrift schon ab dem dritten Jahr gerne mal Öl. Festsitzende Bremssättel, quietschende Bremsen und fehlerhafte Scheinwerfer stehen ebenfalls häufiger bei der Hauptuntersuchung auf der Mängelliste. Das war es aber auch schon.

Nicht allzu viel zu mäkeln haben auch die Pannenhelfer des ADAC. Sie mussten gelegentlich wegen defekter Turbolader (Baujahre 2009 bis 2011), wegen Störungen im Motormanagement (2010 bis 2011) und wegen defekter Zündkerzen (2008 bis 2010) ausrücken. Allerdings musste Nissan einige Anfangsprobleme mit diversen Rückrufen beseitigen. Zum Beispiel wurden bei Modellen, die zwischen November 2006 und Juni 2007 montiert wurden, zum Teil die Nadellager fürs Lenkgetriebe vergessen. Den größten Rückruf gab es wegen der Lenkung. Davon waren über 40.000 Fahrzeuge betroffen, die zwischen November 2006 und Juni 2009 gebaut wurden.

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