Nissan macht auf AMG

Getunter Juke

Die erste Arbeit des Werkstuners Nismo ist der Nissan Juke Nismo Concept © Nissan

Nissan erhält einen sportlichen Ableger aus dem eigenen Haus. Wie bei den Werkstunern bei Mercedes oder BMW wird bei den Japanern nun Nismo die Serienfahrzeuge sportlich unterlegen.

Die Rennsportabteilung von Nissan nimmt sich künftig auch Serienfahrzeuge vor. Erster Streich der Nissan Motorsports International Co (Nismo) wird ein deutlich überarbeiteter Juke sein. Der Crossover erhält nach der Überarbeitung der Werkstuner eine perlweiße Lackierung, 19-Zoll-Räder und einen Body-Kit mit breiten Seitenschwellern, wuchtiger Front- und Heckschürze sowie einen großen Heckflügel.


Sportlicher Nissan Juke um die 30.000 Euro

Im Innenraum wird die sportliche Linie fortgeführt: Rot beleuchteter Drehzahlmesser, lederbezogene Schalensitze und Alu-Pedalerie sind nur einige Details, die den feinen Unterschied ausmachen sollen. Dazu kommen ein kürzeres und strafferes Sportfahrwerk und eine Leistungssteigerung für den 1,6 Liter Benziner, der serienmäßig 140 kW/190 PS leistet. Genaue Daten und auch einen Preis geben die Japaner noch nicht bekannt. Die zurzeit erhältliche Topversion mit 140 kW/190 PS steht ab knapp 23.000 Euro bei den Händlern. Der sportliche Juke wird aber eher um die 30.000 Euro kosten.

Andere Modelle könnten folgen. Mit den künftigen Nismo-Produkten reiht sich Nissan in die Hersteller mit sportlichem Ableger ein. Bisher waren aber eher Premiumhersteller mit eigenen Haustunern bekannt, wie die BMW M-GmbH, Mercedes AMG, Audi RS oder VW R-Line. (SP-X)