Nissan: Weltweit 15 neue Elektroautos bis 2030

Nissan: Weltweit 15 neue Elektroautos bis 2030
Der kompakte Crossover Nissan Chil Out könnte den Nissan Leaf beerben © Nissan

Nissan baut sein Engagement bei der Elektromobilität weiter aus. Bis 2030 will der japanische Autobauer weltweit 15 reine E-Autos auf den Markt bringen.

Zu dieser ambitionierten Zahl kommen acht elektrifizierte Modelle mit Hybridantrieb hinzu, wie aus dem nun vorgestellten „Ambition 2030“-Plan hervorgeht. Ziel ist ein Anteil elektrifizierter Modelle am globalen Absatz von rund 50 Prozent.


In einigen großen Märkten soll es mit der Elektrifizierung noch schneller gehen: In Europa lautet das Ziel 75 Prozent Anteil bis 2026, in Japan 55 Prozent. In China rechnet der Hersteller mit 40 Prozent bis 2026, in den USA soll die gleiche Quote 2030 erreicht sein. Mit Blick auf Europa könnten die Ziele indes noch ambitionierter sein. Denn die EU plant bis 2035 nur noch  emissionsfreie Fahrzeug neu zuzulassen. Das bedeutet faktisch das Aus für Verbrenner.

Batterietechnik weiter entwickeln

Teil der nun vorgestellten Strategie der Japaner ist auch die Weiterentwicklung der Batterietechnik. So will Nissan bis 2028 Lithium-Ionen-Akkus ohne den kritischen Rohstoff Kobalt entwickeln sowie Festkörper-Zellen entwickeln. Zur Illustration der neuen Elektro-Strategie hat Nissan drei Konzeptfahrzeuge entwickelt, die die künftige Bandbreite der E-Palette verdeutlichen sollen.

Mit der Studie Hang-Out gibt der Autobauer einen Ausblick auf ein mögliches Lifestyle-Familienauto. Die Studie Max-Out zeigt einen zweisitzigen Leichtbau-Sportwagen mit besonders tiefem Schwerpunkt, während der Surf-Out einen geländegängigen Pick-up darstellt. Alle drei Modelle verfügen über einen elektrischen Allradantrieb.

Mit dem seriennäheren Chill-Out geben die Japaner zudem einen Ausblick auf einen Crossover, der auf der CMF-EV-Plattform stehen wird, die auch der Renault Mégane E-Tech nutzt. Ab 2025 könnte das Serienmodell die Nachfolge des Leaf antreten. (SP-X)

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