Nio ES6 mit bis zu 510 Kilometer Reichweite

Nio schikct nun seinen Stromer ES6 auf den Markt. © Nio

Nio setzt seine Modelloffensive fort: das chinesische Elektroauto-Start-up bringt nun den Stromer ES6 mit einigen interessanten Lösungen auf den Markt.

Nio hat sich vor allem einem Namen mit dem Megawatt-Sportwagen EP9 gemacht. Der hatte 2017 die Nordschleife des Nürburgrings in 6:45,9 Minuten bezwungen. Auch mit der Präsentation neuer Modelle haben es die Chinesen eilig: Dem Ende 2017 vorgestellten Siebensitzer-SUV ES8 folgt jetzt ein kompakter Ableger namens ES6.


Wie beim ES8 setzt Nio beim ES6 auf ein klares und aufgeräumtes Design. Und wie beim großen Bruder wird auch der Fünfsitzer rein elektrisch angetrieben. Es stehen zwei Leistungsstufen mit 435 PS oder 544 PS zur Wahl.

Reichweite zwischen 410 und 510 Kilometer

Während die Standardversion den 100-km/h-Sprint in 5,6 Sekunden erledigt, soll die Performance Edition diese Disziplin in 4,7 Sekunden absolvieren. Maximal sind 200 km/h möglich. Außerdem bietet Nio zwei Akkuvarianten mit 70 oder 84 kWh für 410 beziehungsweise 510 Kilometer Reichweite an. Als Besonderheit baut Nio derzeit in China ein Batterietauschsystem auf, was in speziellen Servicestationen einen Batteriewechsel in drei Minuten und damit Nutzern lästige Ladezeiten erspart.

Der Innenraum des 4,85 Meter langen Fünfsitzers ist aufgeräumt. Durch das Lenkrad blickt der Fahrer auf ein großes Display. Zudem gibt es einen extragroßen Touchscreen für das Infotainmensystem in der Mittelkonsole. Dank 2,90 Meter Radstand dürften Gäste im Fond ausreichend Beinfreiheit genießen. Im Kofferraum ist Platz für 672 bis 1.433 Liter Gepäck.

Nomi kommuniziert mit Insassen

Die Mittelkonsole im Nio ES6. Foto: Nio

Als Besonderheit bietet der ES6 einen KI-Assistenten namens Nomi. Dieser zeigt sich in Form eines kleinen Displays mittig auf dem Armaturenbrett. Ähnlich wie Alexa von Amazon soll Nomi mit Insassen kommunizieren und diese bei Problemen oder Wünschen unterstützen.

Der Mitte 2019 in China startende ES6 soll umgerechnet rund 46.000 Euro in der Basisversion kosten. 11.000 Euro drauflagen muss man für die Performance-Variante. Grundsätzlich will das Unternehmen in einigen Jahren auch auf dem europäischen Markt seine Autos anbieten. (SP-X)

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