Nextbike denkt über Angebot an E-Scootern nach

Nextbike denkt über Angebot an E-Scootern nach
Elektro-Tretroller werden immer beliebter. © dpa

Elektro-Scooter werden in den Innenstädten immer beliebter. Nun denkt auch der Leipziger Leihradanbieter Nextbike über eine Integration ins eigene Angebot nach.

„Wir beobachten die Entwicklung interessiert“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Es sei kein Problem, die Roller schnell in das eigene Angebot einzubinden. „Wenn man damit ein paar Leute mehr dazu bringen kann, das eigene Auto stehen zu lassen, ist das ja per se keine schlechte Entwicklung.“


Bislang ist Nextbike vor allem als Marktführer bei Leihrädern in Deutschland bekannt. Die hart umkämpfte Branche, in der neben der Deutschen Bahn auch Unternehmen wie Uber sowie chinesische Start-ups mitmischen, könnte durch elektrische Tretroller in diesem Jahr weitere Konkurrenz bekommen.

Kabinett machte Weg für E-Scooter frei

Das Kabinett beschloss am Mittwoch eine Verordnung mit Regeln für den Einsatz der E-Scooter. Am Freitag sprachen sich auch die Verkehrsminister der Länder für eine rasche Zulassung aus.

Es gebe zwar noch «leichte Differenzen» darüber, ob die langsamen Versionen der neuen Gefährte auf dem Gehweg fahren dürften, hatte die Vorsitzende der Konferenz der Verkehrsminister, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), am Freitag in Saarbrücken gesagt. Aber alle seien einig: «Wir wollen uns nicht hinter Bürokratie verschanzen, sondern wir wollen den Weg frei machen.» Die E-Scooter seien «ein gutes Mittel der letzten Meile».

Derweil suchen mehrere holländische Anbieter mit einem Abo-Modell eine Nische im Markt. Gegen einen monatlichen Festpreis kann man bei den Unternehmen Swapfiets und VanMoof Räder so lange man will nutzen als wären sie die eigenen. Die Start-ups bieten auch einen Reparaturservice, sodass man sich im Falle eines Schadens nicht selbst darum kümmern muss. (dpa)

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