Deutscher Automarkt im September leicht erholt

VW in Wolfsburg. Foto: dpa
Auslieferungsturm von Neuwagen von Volkswagen in Wolfsburg. © dpa

DDer deutsche Automarkt hat sich im September erholt. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) legten die Neuzulassungen im Vormonat um 8,4 Prozent zu.

Insgesamt wurden nach Angaben der Behörde vom Montag 265.227 Pkw neu zugelassen. Im bisherigen Jahresverlauf muss der Markt allerdings wegen der Corona-Krise mit 2,04 Millionen Neuzulassungen einen Rückgang von 25,5 Prozent hinnehmen.


„Damit befindet sich der Markt weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit der Wiedervereinigung“, sagte der Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), Reinhard Zirpel. Die Modelle der Importeure kommen auf 827.500 Neuzulassungen, was einem Marktanteil von über 40 Prozent entspricht.

Audi mit starkem Zuwachs

Mit Blick auf die deutschen Marken konnte Audi im Vormonat einen Zuwachs von 42,4 Prozent erzielen. Die Marken Mini (+4,7 Prozent), BMW und Mercedes (jeweils +1,9 Prozent) sowie VW (+1,6 Prozent) legten einstellig zu. Besonders starke Verluste verzeichnetet Smart (- 41,2 Prozent) gefolgt von Opel (-27,6 Prozent), Porsche (-19,7 Prozent) und Ford (-0,8 Prozent).

Bei den Importeuren legte Tesla bei den Neuzulassungen um 82,7 Prozent zu. Dahinter folgen Seat (+71,1 Prozent) und Subaru (+70,4 Prozent), Mit einem Neuzulassungsanteil von 6,8 Prozent (+29,6 Prozent) war Skoda zugleich die anteilsstärkste Importmarke in der Monatsbilanz. Die Tschechen kamen im September auf 18.125 Neuzulassungen. Im bisherigen Jahresverlauf kommt die VW-Tochter auf 127.500 Neuzulassungen. Damit liegt Skoda 20,8 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Das weiterhin am meisten nachgefragte Segment ist das der SUVs. Mit einem Zuwachs von 9,7 Prozent kommen sie auf einen Anteil von 21,2 Prozent. Die Kompaktklasse folgt dahinter mit einer Steigerung von 5,7 Prozent und einem Anteil von 21,0 Prozent.

Eine starke Nachfrage besteht angesichts der erhöhten Kaufprämie nach Elektroautos. Sie kommen auf 21.188 Neuzulassungen, was einem Zuwachs von über 260 Prozent und einem Anteil von acht Prozent entspricht. Bei den Plug-in-Hybriden gibt es 20.127 Neuzulassungen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem Zuwachs von 463,5 Prozent.

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