Opel GTC: Emotionalisierung der Marke

Autosalon Paris

Opel GTC: Emotionalisierung der Marke
Opel zeigt den GTC auf dem Autosalon Paris © Opel

Opel wird auf dem Autosalon Paris Anfang Oktober den GTC präsentieren. Der Dreitürer soll dem Publikum zeigen, wohin sich die Marke aus Rüsselsheim entwickeln wird.

Auf dem Autosalon Paris präsentiert der Rüsselsheimer Autobauer Opel zwei neue Fahrzeuge: Den Opel Astra Sports Tourer und den Opel GTC. Vor allem mit dem Konzeptfahrzeug GTC wollen die Rüsselsheimer zeigen, wohin der Weg der Marke beim Design geht und wie zukünftige Autos von Opel aussehen könnten. "Mit dem Opel GTC zeigen wir die emotionalste Seite der Marke", sagte Sprecher Patrick Munsch der Autogazette.

Opel GTC ist 4,46 Meter lang

Auf einer Webpräsentation gab Opel-Chef-Designer Mark Adams dann auch erste Einblick auf den bislang emotionalsten Opel. Wie bereits beim vor zwei Jahren vorgestellten Mittelklasse-Modell Insignia dominiert auch
beim GTC das Motiv der Sichel, die sich unter anderem als kleine feine Sicke entlang des Seitenschwellers zieht. Auch die "Bügelfalte", der charakteristische "Knick" im Blech von Motorhaube und Heck. Hinter den Klarglasscheiben der schlitzartigen Scheinwerfer werden bei der Enthüllung in Paris pfeilförmige LED-Tagfahrleuchten funkeln. Bullige 21-Zoll-Räder verleihen der Studie zusätzlich optische Akzente.

Der dreitürige Opel GTC bringt es auf eine Länge von 4,46 Meter und soll ausreichend Platz für fünf Personen bieten. Beim GTC hat man indes nicht nur Wert auf einen optisch imposanten Auftritt gelegt, sondern hat ihm auch eine Vielzahl von Innovationen mit auf den Weg gegeben. So werkelt unter der Haube eine Zweiliter-Turbomotor mit einer Leistung von 213 kW/290 PS. Dabei kommt eine manuelle Sechsgang-Schaltung zum Einsatz. Der Vierzylinder-Turbomotor bietet für die Rüsselsheimer die beste Kombination aus Performance und guten Verbrauchswerten.

Die Seitenlinie des neuen Opel GTC Opel

Dabei sollen doppelte Nockenwellen-Versteller und zwei Ausgleichwellen die Basis für den starken Auftritt des Aggregats sorgen, wobei der Sperrdifferenzial eine maximale Traktion sicherstellen soll, ohne das Drehmoment des hochmodernen Turbomotors zu begrenzen. Zur Ausstattung des GTC gehört auch ein Start-Stopp-System.

Um den Fahrspaß in diesem Fahrzeug zu komplettieren, wird in diesem Dreitürer die neue Generation des adaptiven FlexRide-Sicherheitsfahrwerks zum Einsatz kommen. Während vorn ein Sperrdifferenzial zum Einsatz kommt, verrichtet hinten eine Verbundlenkerachse mit Wattgestänge die Arbeit. Dadurch soll der GTC über ein besonders knackiges Handling verfügen.

Das Cockpit im Opel GTC Opel

Dass der GTC für Dynamik und Sportlichkeit steht, sieht man nicht nur von außen, sondern auch von innen. Hier wurden speziell für den GTC entworfene Schalensitze verbaut. Mit ihnen geht der Fahrer schon beim Erstkontakt
"auf Tuchfühlung". Daher sollen sie nach Ansicht von Opel-Chefdesigner Mark Adams nicht nur in ihrer Funktionalität, sondern auch in ihrer optischen Anmutung einen Ausgleich schaffen zwischen Form und Funktion. "Mit seiner Positiv-Negativ-Farbgebung ist das ganze Interieur klar auf den GTC-Piloten fokussiert", so Adams. Das Sportlederlenkrad im GTC unterstreicht diesen Anspruch.

Das Heck des Opel GTC Opel

Nachdem Opel den fünftürigen Astra im Dezember 2009 auf den Markt gebracht hatte und Ende November dieses Jahres den Sports Tourer nachschiebt, muss man auf den dreitürigen Astra noch bis zum kommenden Jahr warten. Wann er kommen wird, teilte Opel indes nicht mit.

Doch es steht zu erwarten, dass der serienreife Opel GTC seine Weltpremiere Mitte September 2011 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main feiern wird. Sein Marktstart dürfte dann möglicherweise kurz darauf erfolgen. (AG/FM)

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er in einer Nachrichtenagentur volontiert. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.

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