Neuer Ford Mondeo wird günstiger

Marktstart im November

Der neue Ford Mondeo des Modelljahrs 2010
Der neue Ford Mondeo des Modelljahrs 2010 ©

Der Ford Mondeo hat ein Facelift erhalten. Das Flaggschiff des Kölner Autobauers hat neben einem neuen Design auch neue und verbrauchsgünstigere Motoren erhalten.

Ford bringt Mitte November den überarbeiteten Mondeo zu den Händlern. Das Flaggschiff des Autoherstellers bekommt eigenen Angaben zufolge ein aufgefrischtes Design, einen überarbeiteten Innenraum, neue Assistenzsysteme und neue Motor- und Getriebekombinationen. Außerdem haben die Kölner den Preis gesenkt: Durch spezielle Editionsmodelle fällt er um rund 1200 Euro und beginnt künftig bei 22 590 Euro für die Fließheckversion. Der Kombi Turnier kostet mindestens 23 590 Euro. Die Stufenhecklimousine wird mangels Nachfrage aus dem deutschen Lieferprogramm gestrichen.

Benziner mit 240 PS

Neu unter der Haube sind die nunmehr stärksten Benziner und Diesel: Den zwei Liter großen EcoBoost-Benziner wird es künftig mit 176 kW/240 PS geben. Kombiniert mit einem Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt er das Fließheck in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 und Höchsttempo 246 km/h. Er verbraucht 7,7 Liter und kommt auf einen CO2-Ausstoß von 179 g/km. Außerdem bietet Ford einen 2,2 Liter großen Selbstzünder mit 147 kW/200 PS, für den die Kölner einen Sprintwert von 8,1 Sekunden, ein Spitzentempo von 230 km/h und einen Verbrauch von 6,0 Litern (CO2-Ausstoß 159 g/km) nennen. Die insgesamt sieben bisherigen Benziner- und Dieselaggregate bleiben im Programm.

Zu den neuen Ausstattungsoptionen des überarbeiteten Mondeo zählen unter anderem ein Assistent zum Einhalten und Wechseln der Fahrspur, eine Elektronik fürs automatische Fernlicht sowie ein Müdigkeitswarner. Außerdem sind alle Modelle mit einer Energierückgewinnung beim Bremsen ausgestattet. (dpa/tmn)

Vorheriger ArtikelPreis für Suzuki Swift steht fest
Nächster ArtikelHück nimmt Wiedeking in Schutz
Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur gelernt. Danach war er Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch das Magazin electrified.