Infiniti M ab 49.650 Euro

Basisversion mit 320 PS

Infiniti M ab 49.650 Euro
Der Infiniti M tritt in Konkurrenz zur E-Klasse und dem 5er BMW © Infiniti

Infiniti exportiert sein Flaggschiff M nach Deutschland. Das Motorenangebot des E-Klassen-Konkurrenten der Edeltochter von Nissan beschränkt sich zunächst auf zwei Sechszylinder, eine Hybridversion folgt im kommenden Jahr.

Die Limousine Infiniti M kommt in Deutschland zum Einstiegspreis von 49.650 Euro zu den Händlern. Das hat der japanische Autohersteller anlässlich einer Präsentation seines neuen Flaggschiffs in Rom angekündigt. Der knapp fünf Meter lange Wagen tritt gegen Fahrzeuge wie die Mercedes E-Klasse oder den 5er BMW an.

Achtzylinder bleibt in den USA

Lieferbar sind zunächst zwei V6-Motoren. Im Frühjahr 2011 soll es den Wagen auch mit Hybridantrieb geben. Der unter anderem in den USA verfügbare V8-Motor wird laut Hersteller aber vorerst ebenso wenig nach Europa kommen wie der Allradantrieb für den Sechszylinder. Die Luxusmarke Infiniti gehört zum japanischen Nissan-Konzern.


Das Basismodell des M treibt ein Benziner mit 3,7 Litern Hubraum und 235 kW/320 PS an. Er beschleunigt die Limousine in 6,2 Sekunden auf Tempo 100 und verbraucht im Mittel 10,2 Liter. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 235 g/km. Der um rund 1500 Euro teurere Diesel hat 3,0 Liter Hubraum, erreicht 175 kW/238 PS und benötigt für den Sprint auf Tempo 100 6,9 Sekunden. Seinen Verbrauch gibt Infiniti mit 7,5 Litern an (CO2-Ausstoß: 199 g/km). Beide Motoren ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der Hybrid soll 272 kW/370 PS erreichen und steht mit etwa 7,3 Litern (170 g/km) im Datenblatt.

Gegendruck im Gaspedal

Zu den technischen Merkmalen der M-Serie zählen eine siebenstufige Automatik und einige Assistenzsysteme. Eines greift bei Gefahr während des Spurwechsels oder im «Toten Winkel» aktiv ein, ein anderes erzeugt zum Spritsparen einen sanften Gegendruck des Gaspedals, wenn es zu oft durchgedrückt wird. Zur Ausstattung zählen auch eine aktive Geräuschunterdrückung sowie eine Klimaanlage, die die Fahrzeuginsassen mit gereinigter und parfümierter Luft versorgt.

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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