Smartphone-App auf dem Vormarsch

Navigieren im Auto

Der elektronische Lotse auf dem Siegeszug
Der elektronische Lotse auf dem Siegeszug © Garmin

Wer heute noch mit einem Autoatlas navigiert, darf sich von gestern wähnen. Nur noch zehn Prozent der Autofahrer verzichten im Verkehrsdschungel auf ein Navi oder eine Smartphone-App.

Nur noch 10 Prozent der deutschen Autofahrer kämpfen sich ohne elektronische Unterstützung durch den Straßenverkehr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von AutoScout24 . Demnach kommt das klassische Navigationssystem im Auto im Vergleich zu Smartphone-Apps immer noch mehr als doppelt so oft zum Einsatz. Bei den Fahrern unter 30 Jahren ist das Verhältnis jedoch bereits fast ausgewogen (44 versus 40 Prozent).
Den größten Vorteil der elektronischen Navigationshilfe sehen die Nutzer in dem Gefühl von Sicherheit (71 Prozent) - gerade auf unbekannten Strecken oder ohne Beifahrer.

Restzweifel bleiben

Die meisten schätzen aber auch, dass sie sich seltener verfahren (58 Prozent). Schneller am Ziel anzukommen, sehen beinahe ebenso viele als großen Pluspunkt (56 Prozent). Dies erklärt, warum 27 Prozent der Männer auch navigieren, wenn sie den Weg bereits kennen: Sie wollen die aktuell beste Route finden und Staus umfahren (Frauen: 15 Prozent).

Uneingeschränktes Vertrauen genießen die Bord-Computer trotzdem nicht. 41 Prozent geben an, dass sie in manchen Gebieten komplett versagen. (AG)