Navigation mit Handy immer beliebter

Preisrückgang bei mobilen Endgeräten

Smartphones mit Navigationsfunktion setzen die Branche unter Druck. © Bosch

Fest eingebaute Navigationsgeräte verlieren beim Käufer an Attraktivität. Dafür steigt die Nachfrage nach mobilen Endgeräten und Apps für Smartphones an, wie der Branchenverband Bitkom mitteilte.

Mobile Navigationsgeräte werden immer günstiger: Im Schnitt müssen Kunden aktuell 130 Euro für einen digitalen Wegweiser ausgeben, vor drei Jahren waren es noch 200 Euro. Das teilte der IT-Branchenverband Bitkom mit. Trotz sinkender Preise werde die Ausstattung der Geräte zunehmend besser.

Gute Funktionen bei Einstiegsmodellen

Bereits bei Einsteigermodellen seien Funktionen wie Stauumfahrung, Fahrspur-Empfehlung oder die Anzeige von Tempolimits inzwischen Standard. Wer kostenlose Karten-Updates, eine dreidimensionale Anzeige oder eine Sprachsteuerung wünscht, müsse dagegen meist zu höherpreisigen Geräten greifen. Den festeingebauten Geräten machen dabei neben den Mobilen Navilösungen auch Apps für Smartphones oder Tabletcomputern zu schaffen.


In diesem Jahr werden nach Angaben des Bitkom mit 3,1 Millionen Geräten voraussichtlich 11 Prozent weniger Kfz-Navis verkauft. Die Zahl der Navi-Apps für Handys und Smartphones steige dagegen, teilte der Verband mit. "Zunehmend populär wird die Navigation mit dem Handy", sagte Bitkom-Vizepräsident Heinz Paul Bonn. (AG/dpa/tmn)