Luxuriöse Reiseenduro

Yamaha Super Ténéré

Die Yamaha XT1200Z Super Ténéré ABS © Foto: Yamaha

Yamaha bringt ab Mai ein Bike für alle Situationen auf den Markt. Mit der kraftvollen XT1200Z Super Ténéré ABS lässt es sich gemütlich cruisen, aber auch Überholvorgänge gelingen mühelos.

Als Motorrad für alle Situationen preist Yamaha seine Neuheit XT1200Z Super Ténéré ABS an. Die luxuriöse Reiseenduro ist ab Mai dieses Jahres zum Preis von 14.750 Euro erhältlich. Angetrieben wird das Bike von einem neuen flüssigkeitsgekühlten Reihenzweizylindermotor mit 1199 ccm Hubraum, der 81 kW/110 PS leistet und über eine elektronische Benzineinspritzung und Doppelzündung verfügt. Das maximale Drehmoment von 114 Nm liegt bei 6000 U/min an, so dass sowohl lockeres Cruisen als auch Überholvorgänge mühelos gelingen dürften.

Präzises Ansprechverhalten

Die neue Ténéré soll sich durch Präzision im Ansprechverhalten und ein hohes Sicherheitsgefühl auszeichnen. Der Massenschwerpunkt des Bike liegt niedrig und zentral, wodurch sich die Japanerin in allen Fahrsituationen leicht und handlich verhalten soll. Für gute Geländeeigenschaften sorgen unter anderem die Bodenfreiheit von 20,5 Zentimetern und die robuste Gestaltung mit einem Rahmen aus zugfestem Stahl. Das Vorderrad wird durch eine 43 Millimeter starke Upside-down Gabel geführt, die in Federvorspannung sowie Zug- und Druckstufe einstellbar ist. Das Zentralfederbein des Hinterrrades ist ebenfalls in Zug- und Druckstufe variabel. Beides lässt sich laut Hersteller per Hand ohne Werkzeug einstellen.

Die Super Ténéré ist außerdem serienmäßig mit einem Motorschutz ausgestattet und der hintere Rahmen wurde im Hinblick auf die zusätzliche Belastung mit Beifahrer sowie Packtaschen und Gepäck verstärkt. Wie einige andere Yamaha-Modelle verfügt auch die Super Ténéré über die elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T. Dabei wird die Drosselklappenstellung elektronisch überwacht und der jeweilige Öffnungsgrad der Klappen und die Menge der Einlassluft bestimmt, wodurch das Ansprechverhalten recht präzise und direkt ist.

Große Reichweiten möglich

23 Liter fasst der Tank Foto: Yamaha

Zudem sorgt die Steuerung für einen wirtschaftlichen Umgang mit dem Kraftstoff. Der fast 23-Liter fassende Kraftstofftank soll für große Reichweiten sorgen, ein Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometern ist allerdings noch nicht bekannt. Darüber hinaus verfügt die neue Yamaha über eine dreistufige Traktionskontrolle: TCS1 ist der Standard-Modus, in dem das System interveniert, wann immer das Hinterrad durchzudrehen beginnt. Im TCS2-Modus greift das in System in verminderter Form ein, so dass einen ambitionierteren Fahrstil mit leichten Slides möglich ist. Im dritten Modus TCS3 wird das System komplett deaktiviert.

Zusätzlich zur Traktionskontrolle hat die Super Ténéré den sogenannten Yamaha D-Mode, ein System, das die Auswahl von zwei unterschiedlichen Motorkennfeldern bietet: Den Sport-Modus mit einem sehr direkten Ansprechverhalten des Motors, der sich für extrem sportliches Fahren anbietet und den Touring-Modus, der eine etwas gemäßigtere, weichere Leistungsentfaltung bietet. Auf diese Weise soll das Bike zu jeder Lebenslage und Fahrsituation passen.

Für jede Fahrerstatur

Außerdem lässt sich die Höhe der Sitzposition zwischen 84,5 und 87 Zentimetern einstellen und somit an nahezu jede Fahrerstatur anpassen. Das Gleiche gilt für die Position der Verkleidungsscheibe. Zur Serienausstattung zählt ferner ein 12 Volt-Anschluss sowie ein Hauptständer. In ihrem ersten Jahr gehört auch noch eine Reihe anderer Dinge zur Serienausstattung, unter anderem Aluminium Koffer-Set einschließlich der Halterungen und Scheinwerfer-Protektoren für den Off Road-Einsatz. Das sogenannte First Edition Modell ist zum Preis von 14.750 Euro zu haben. Ab 2011 werden diese Teile als aufpreispflichtige Extras angeboten. (mid)

Vorheriger ArtikelUnliebsame Begegnungen
Nächster ArtikelFragen an den Autopapst im März 2010
Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.