Chopper auf dänisch

Lauge Jensen

Chopper aus Dänemark © Foto: Lauge Jensen

Lauge Jensen feiert Premiere. Die Manufaktur aus Dänemark bringt den gleichnamigen Chopper auf den Markt. Günstig ist das Vergnügen aber nicht.

Als Land der Motorradschmieden ist Dänemark nicht gerade bekannt. Die Manufaktur Lauge Jensen könnte dies mit seinem gleichnamigen Chopper ändern. Die Basis bildet ein Einzelrohrrahmen mit der aus dem Vollen gefräste Aluminium-Vorderradgabel. Für den Antrieb sorgt ein luftgekühlter 1800 ccm großer Zweizylindermotor der US-Firma S&S mit 52 kW/71 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 120 Nm bei 3100 U/min.

Wünsche bestimmen den Preis

Der mit Katalysator und Einspritzung ausgestattete Motor erfüllt die Abgasnorm Euro 3. Geschaltet wird per Sechsganggetriebe, die Kraftübertragung übernimmt ein Zahnriemen. Die Sitzhöhe des optisch ansprechenden Bikes liegt bei 40 Zentimetern, der Radstand beträgt 1,78 Meter.

Das 323 Kilogramm schwere Motorrad aus dem Hause Lauge Jensen ist ein Chopper im klassischen Sinn und sieht daher edel und lässig zugleich aus. Je nach den Ausstattungswünschen der Kunden richtet sich der Preis. Die Basisversion ist für 32.000 Euro zu haben. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.